Im 19.Jahrundert begründete John Nelson Darby (1800-1182) eine neue Theorie über die Endzeit und das Tausendjährige Reich. Ausgehend vom Prämillianismus sah er zwischen der Entrückung und der Wiederkunft von Jesus eine Zeit von sieben Jahren: den Dispensationalismus. Dieser lehrt, das die Christen vor einer siebenjährigen Trübsalszeit von dieser Erde (Dispens) in den Himmel entrückt werden. Read More …
Um die Lehre der Entrückung verstehen zu können ist es notwendig sich mit dem Dispensationalismus bzw. dem Thema der Endzeit näher zu beschäftigen. Woher wissen Christen überhaupt, daß es ein „Ende der Geschichte“ geben wird? Neben alttestamentlichen Aussagen spricht Jesus selbst von einer “Endzeit“, dem “Tag des Herrn” (Matth25), haben auch die Apostel darüber gesprochen. Read More …
von Pfarrer Ron Hanko (leicht abgewandelte Form des gleichnamigen Artikels1 im British Reformed Journal, Ausgabe 21, Januar-März 1998)
“Jesus liebt Dich“, “Jesus starb auch für Deine Sünden am Kreuz“… So, oder so ähnlich, heißt es in vielen evangelistischen Veranstaltungen, Massenevangelisationen (ProChrist etc.). Aber ist das auch wirklich so? Erneut kann und muß ein unüberbrückbarer Wiederspruch zwischen evangelikaler und evangelischer bzw. reformierter Lehre konstatiert werden. Was hat Christus wirklich am Kreuz bewirkt?
Es besteht kein Zweifel daran, jeder wahrhaft Gläubige kennt seinen Erlöser: Jesus Christus. Dennoch muß festgestellt werden, daß die Wahrheit über die Erlösung in vielen Gemeinden nur sehr unzureichend und unvollständig gelehrt bzw. sogar bekannt ist. Wird Jesus in vielen Chorussen, Lobpreis- und Anbetungslieder der evangelikalen Bewegung für sein Erlösungswerk am Kreuz verherrlicht – der Read More …
Das Thema der Erlösung des Menschen (Soteriologie) ist das zentrale Thema des Evangeliums. Durch die Geschichte hindurch kam es jedoch immer wieder zu Diskussionen und Verirrungen (bspw. durch Pelagius, Erasmus, Arminius) über die Art und Weise der Beteiligung des Menschen (Monergismus/Synergismus). Daher besitzt die Verteidigung der rechten Lehre eine immense Wichtigkeit. Auch heute sind es Read More …
In den letzten Artikel wurde deutlich, daß der Mensch selbst an dem Prozeß der Wiedergeburt willentlich vollständig unbeteiligt ist. Ein geistlich toter Mensch, der Gott weder kannte noch suchte, bekommt von Gott neues Leben und die Erkenntnis der Wahrheit über den eigenen verlorenen und sündhaften Zustand. War der Mensch als Herr seines bisherigen Leben ohne Read More …
WIEDERGEBURT ist ein souveränes göttliches Handeln am Menschen und läßt sich allein aus diesem Grund in kein dogmatisches Korsett pressen. Jedoch, auch wenn die verschiedenen Aspekte der WIEDERGEBURT eng miteinander verbunden sind, und in ihrem weiteren Verlauf aufeinander aufbauen, bleiben diese sowohl unterscheidbar bzw. laufen bei jedem Menschen zeitlich unterschiedlich ab. Die Voraussetzung, sozusagen die Read More …
In dem Artikel „Bornagain“ habe ich kurz die drei wesentlichen Konzepte vorgestellt, die mit dem Begriff „Wiedergeburt“ verbunden werden. Weiterhin habe ich versucht die biblisch-reformierte Sichtweise darzustellen: Durch die Predigt des Evangeliums wird ein bis dato geistlich toter Mensch „erweckt“, erhält neues geistliches Leben (Eph2:4-6). Wiedergeburt ist somit ein Bild für den Übergang vom Tod Read More …
Immer wieder wird in Diskussionen gesagt, jegliche Bibelauslegung sei subjektiv und Stückwerk. Damit soll auf der einen Seite eigenes Unwissen eingestanden bzw. andererseits Aussagen von Diskussionspartnern relativiert werden. Ist dies jedoch tatsächlich mit der paulinischen Aussage im Korintherbrief gemeint?
Mit einer Predigt über Römer 14 setzt Ronald Senk (Biblisch-Evangelische Gemeinde Ostwestfalen-Lippe) seine Serie “Irrtümer christlicher Frömmigkeit” (“Christusähnlichkeit”, “Stille Zeit”, “Mission”) mit dem Thema: die Gewissensfrage fort. Stellt für christliche Gemeinschaft das Gewissen der Schwachen den Maßstab dar? Oder sollte Paulus gar, Dr. Volker Gäckle folgend, gar nicht gewollt haben, daß aus schwachen Christen durch Wachstum Read More …
Gemeinde Jesu oder eigenmächtiger christlicher Verein? von Benjamin Kilchör Konkurrenz belebt das Geschäft. In Anbetracht von Ortschaften mit 2500 Einwohnern und acht evangelischen Kirchen und Freikirchen, von ständig neuen Kirchengründungen in den frömmsten – und mit Kirchen am dichtesten besäten – Gebieten des christlichen Europas, während die Anzahl an Christen in denselben Gebieten nicht etwa Read More …
Calvins missionarisches Denken und Praxis von Mark Pogson aus “The Banner of Truth” (übersetzt von Markus Walter, Limbach-Oberfrohna) Es wurde viel zu häufig gesagt, dass Johannes Calvin kein Interesse an Mission gehabt hätte. Solche Stellungnahmen entstehen meist aus Unkenntnis, unabsichtlich: eine bekannte Geschichte wird wiederholt. In manchen Fällen jedoch entsteht so eine Meinung, weil der Maßstab Read More …
Heiter und frohen Herzens – Die Diakonie bei Calvin von Pastor Dr. Bartolt Haase Boldelschwingsche Anstalten Bethel Johannes Calvin war ein Flüchtling, als er 1536 zum ersten Mal nach Genf kam. Als Protestant konnte er in seinem Heimatland Frankreich nicht mehr sicher leben. Die südliche Schweiz, insbesondere die Stadt Genf, wurde damals von vielen Anhängern Read More …
Calvin privat – Der große Reformator war eher schüchtern von Dr. Achim Detmers Hinter dem großen Reformator Johannes Calvin verbirgt sich auch der „Mensch Calvin“. Diese privaten Seiten des Genfer Reformators werden selten erwähnt. Schon die Verhältnisse seines Elternhauses sind vielen unbekannt: Calvins Vater war ein sozialer Aufsteiger, der es bis zum Kirchenanwalt des Domkapitels Read More …









