In regelmäßigen Abständen bekomme ich Post: “Testen sie vier Wochen unverbindlich, kostenlos und ohne Risiko: Zeitung XY”. In Zeiten des Fernabnahmegesetzes kann telefonisch oder online bestellte Ware ohne Angabe von Gründen nach zwei Wochen zurückgeschickt werden. Niemand will die sprichwörtliche “Katze im Sack” kaufen…. Kann man auch Jesus “ausprobieren“, Jesus “testen“? Mehr…
Im Neuen Testament wird einige, wenige Male ein Phänomen thematisiert, welches für sich genommen, als nicht besonders spektakulär zu bezeichnen ist: Das Reden in Fremdsprachen. In der pfingst-/charismatischen Bewegung wird eine gewisse (religions- und kultübergreifende) Praktik, die sogenannte Zungenrede bzw. Sprachenrede, auch Glossolalie (von altgr. γλῶσσα (glôssa), „Zunge, Sprache“ und λαλέω (laleô), „sprechen, reden“) damit identifiziert. Außerhalb dieser Bewegung steht man dieser Meinung äußerst kritisch gegenüber und verbindet mit dem Reden in fremden Sprachen in erster Hinsicht die verschiedenen Zeichen aus Mk16,17. Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA Tags: Charismatische Bewegung, Dr. W. Nestvogel, Fremdsprachen, Geistestaufe, glôssa, Glossolalie, Sprachenrede, Zeichen, Zungenrede
„Diese Entscheidung verdeutlicht dem Rest der Welt, dass der deutsche Staat hier außerhalb des für westlichen Staaten üblichen Standards agiert.“ Sie sei „eine ernste Warnung“ an die Behörden, ihre Vorgehensweise zu ändern. Trotz des in Deutschland geltenden Verbots unterrichten nach Angaben der Initiative „Schulunterricht zu Hause“ zwischen 500 und 1.000 Familien ihre Kinder selbst. Idea.de
Graham A. Cole führt den Zielgedanken des Heilsplanes Gottes aus: “God’s people in God’s place under God’s rule living God’s way enjoying shalom in God’s holy and loving presence to God’s glory” Mehr…
Erziehungsbücher und Ratgeber sind keine Mangelware. Auch aus biblischer Perspektive gibt es heute empfehlenswerte Literatur, auf welche ich auch schon gelegentlich hingewiesen habe. Dieses Buch möchte ich jedoch besonders empfehlen. Nicht nur weil ich das Autorenehepaar – Jürgen und Bärbel Fischer – persönlich kenne und schätze, sondern insbesondere wegen der Praxisnähe und Alltagstauglichkeit des Buches. Auch schwierige und problematische Themenbereiche werden nicht ausgespart, sondern von der Schrift her beleuchtet. Die absolute Autorität der Schrift – auch und gerade in der Erziehung – wird betont und nicht zuletzt herausgestellt, daß durch schriftgemäße Erziehung der eigenen Kinder auch Eltern eine gottgewolle Veränderung im eigenen Leben zu erwarten haben. Zitat von der Webside des Autors: Mehr…
Gelesen auf ReformierteTheologie: “Mit diesem Beitrag eröffne ich das Projekt «Böhl 2010». Eduard Böhl, Theologieprofessor von Wien verfasste 1887 eine Dogmatik. Sie «gilt als der erste Versuch seit 1698, den reformierten Glauben, einen der beiden grossen Zweige der Reformation, in einem dogmatischen Gesamtentwurf mit biblischer Begründung darzustellen. Seitdem ist dieser Versuch nur in englischer Sprache wiederholt worden» (Thomas Schirrmacher im Vorwort der Dogmatik). Somit gilt die Dogmatik von Böhl als letzte deutschsprachige reformierte Zusammenfassung der reformierten Lehre. Kurz gesagt: ein Buch, das ein deutschsprachiger Reformierter unbedingt kennen muss.” Thomas Reiner Mehr…
Die Frage nach dem Schutz – und nach der Rettung – des Weltklimas erfährt eine vergleichsweise einzigartige öffentliche Aufmerksamkeit. Warum ist das so? [...] Da wir zudem – drittens – in unserem Westen nicht mehr unter den handlungsleitenden Drohungen eines mahnenden Gottes leben, sind unsere allgemeinen Sanktionserwartungen ohnehin wieder in die Kategorien des Naturreligiösen zurückgefallen: Nicht der Herrgott wird uns für unsere ökologischen Vergehen strafen, sondern die Allnatur selbst. Lebten wir also fortan sündig, fiele uns zuletzt der Himmel auf den Kopf. Dem gilt es selbstverständlich zu begegnen. Carlos A. Gebauer, eigentümlich frei (zum Artikel) Mehr…
Jerusalem/Bagdad (idea) – Im Irak soll die Erinnerung an das Judentum ausgelöscht werden. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“.
Danach wollen irakische Behörden die Grabstätte des alttestamentlichen Propheten Hesekiel in Al-Kifl bei Bagdad mit einer großen Moschee überbauen. Das Heiligtum, das für Juden und auch Christen eine beliebte Pilgerstätte ist, enthält zahlreiche jüdische Inschriften sowie einen Thora-Schrein. Auch als Muslime im 14. Jahrhundert in unmittelbarer Nachbarschaft ein Minarett errichteten, blieb der jüdische Charakter der Grabanlage erhalten. Jetzt wollen islamische Führer offensichtlich durchsetzen, dass sämtliche Beweise vernichtet werden, dass Juden jemals im Irak lebten. Der „Jerusalem Post“ zufolge wurden einige Inschriften des Hesekiel-Grabes schon zerstört. Auch die Gräber der Propheten Esra, Nehemia, Nahum, Jona und Daniel befinden sich im Irak.
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Öffentliche Kritik, an öffentlichen Äußerungen allgemein, insbesondere aber an Predigten oder sonstigen geistlichen Veröffentlichungen wird selten goutiert, schnell als “richten” gebrandmarkt. Belesene Geschwister verweisen auf Mt7 und warnen davor zu richten, oder auf Mt18 und fordern eine nichtöffentliche Aussprache. Im Extremfall wird sogar Ps105,15 zitiert: »Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten kein Leid!«. Ist es im engeren Rahmen z.B. der eigenen Gemeinde durchaus möglich und angebracht seine Kritik persönlich vorzubringen, wird dies schwierig bis praktisch unmöglich, wenn es sich um Personen handelt, zu denen man keinen unmittelbaren Zugang besitzt bspw. Personen des öffentlichen Lebens. Stellt öffentliche Kritik in Wort oder Schrift tatsächlich ein schriftwidriges Vorgehen dar?
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Nicht selten ist zu hören, der Gott des Alten Testaments sei ein unbarmherziger, ja ein grausamer Gott. Der Gott des Neuen Testaments dagegen ein Gott der Liebe, sogar der Feindesliebe. Dieser Vorwurf kommt nicht nur von ausgesprochenen Atheisten oder erklärten Gegnern des Christentums, nein, auch unter Christen ist diese Meinung zuweilen unterschwellig vorhanden. Man zitiert die Bergpredigt und meint dort zu lesen, daß das Alte Testament durchaus Hass auf Feinde toleriere. Kann das wirklich sein? Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA, TheoPRAXIS Tags: AT, Bergpredigt, Christus, Einstellung, Feindesliebe, Gefühl, Haltung, Jürgen Fischer, Mt5:43, NT, Verhalten, Wort Gottes
Mark Dever skizziert in seinem Buch, “9 Merkmale einer gesunden Gemeinde” einleitend moderne, evangelikale Gemeindemodelle und deren Evangelisationverständnisse. Ausgehend von der reformatorisch bzw. biblischen Erkenntnis “Wo auch immer wir das Wort Gottes unverfälscht gepredigt und gehört, die Sakramente gemäß der Einsetzung Christi ausgerichtet sehen, dürfen wir nicht zweifeln, dass dort eine Kirche Gottes existiert.” (Johannes Calvin, Institutio, Buch IV.1.9.) versucht er von diesen, 9 biblische Merkmale abzuleiten. Mehr…
Einer der bekanntesten und einflussreichsten evangelikalen Prediger Londons, Martyn Lloyd-Jones beteiligte sich nicht an der Großevangelisation, welche Billy Graham 1954 in dieser Metropole durchführte. Später, 1966, kam es zu einem Gespräch zwischen beiden, bei welchem Graham Lloyd-Jones den Vorsitz eines evangelistischen Kongresses antrug. Lloyd-Jones schlug Graham einen “Handel” vor. Wenn Graham erstens auf die Unterstützung und das Sponsoring liberaler und katholischer Theologen und zweitens auf das “Invitation-System”, den “Altarruf” verzichten würde, wäre er dazu bereit. Es waren inhaltliche, geistliche Gründe die Lloyd-Jones davon Abstand nehmen ließen die Methoden Graham’s zu übernehmen. Dr. Wolfgang Nestvogel führt in zwei praktischen Vorträgen nicht nur die Gründe aus die dagegen sprechen, sondern versteht es auch hervorragend an dem historischen Beispiel Lloyd-Jones einerseits und dem Zeugnis der Schrift andererseits zu erläutern, was die Bibel unter biblischer Evangelisation versteht. Mehr…
Was ist unter “biblischer Prophetie” zu verstehen? Nicht selten, auch unter Christen, wird offensichtlich “Präkognikation” bzw. Wahrsagerei oder Zukunftsvorhersage darunter verstanden. Der Schrift ist zu entnehmen, daß Propheten in der Geschichte des Gottesvolkes sehr selten waren (mit teilweise Jahrhunderte dauernden Unterbrechungen), und diesem jeweils spezifische Botschaften zu übermitteln hatten. Zwischen dem letzten AT-Propheten und dem Erscheinen des Messias lagen rund 400 Jahre. Was ist das Wesen biblischer Prophetie? Mehr…

Wenn auf der einen Seite die Frage nach der Existenz einer historischen weiblichen Apostelin Junia gestellt wird, muß man heute auch die Frage nach einem modernen Apostolat stellen. Verschiedene Aussagen der neutestamentlichen Briefe werden zur Legitimierung und Reklamation der Dienstgaben des Apostels oder Propheten auch für die heutige Zeit herangezogen. Dabei wird übersehen, daß sowohl Christus selbst, wie auch die Schreiber der neutestamentlichen Schriften, in erster Linie in konkrete historische Situationen hinein, konkrete Gemeinden und Personen auf unmittelbare Anlässe hin ansprachen bzw. eine einmalige und unvergleichliche Situation vorhanden war. Die Geschichte der Apostel und der Zeitabschnitt der Gemeindegründung wird nun oft im Widerspruch zur Schrift, der Geschichte der Christen und der Kirche allgemein erklärt und durch die Hintertür eine Art freikirchliche „apostolische Sukzession“ (Amtsnachfolge der Apostel) respektive Apostelgeschichte “unlimited” gelehrt. Mehr…
Auch wenn bereits Ron Kubsch (TheoBlog), Johannes Otto (NachfolgeBlog) und der Verfasser selbst, Daniel Dangendorf (Theologia et Musica) auf eine Hausarbeit zu Junia(s), der angeblich ersten Apostelin der Christenheit, berichtet haben, will ich dies trotzdem auch tun. Die Person Junia(s) wird nur einmal erwähnt und sorgt dennoch seit langer Zeit für Irritation. Junia(s) wird als Kronzeugin für weibliche Lehr- und Leitungsdienste angeführt oder zum Mann erklärt. Die Hausarbeit Dangendorf’s versucht dieser Frage mit einer exegetisch umfänglichen Studie auf den Grund zu gehen. Mehr…
“Wenn ich Tiger Woods nicht aufgerufen hätte, sich dem Christentum zuzuwenden, sondern ihm stattdessen geraten hätte, seinen Bezug zum Buddhismus zu verstärken oder sich dem Hinduismus zuzuwenden, hätte wohl niemand irgendetwas gesagt. Es ist Christus und das Christentum, das die Menschen aufregt.” Brit Hume, ehemaliger Nachrichtenchef des amerikanischen Fernsehsenders Fox News
Quelle: Pro-Medienmagazine Mehr…
Am 8. Mai 2010 findet in Schopfheim (Deutschland) bei Basel die Verax-Konferenz 2010 statt. Diesjähriges Thema: Der Gottesdienst – unterhaltsam, belehrend, meditativ oder wie? Die Verax-Konferenz 2009 stellt aktuelle Trends in Gemeinden vor und zeigt Gottes Absicht auf. Besonderen Gewinn haben die Teilnehmenden, wenn sie in Gruppen kommen, zum Beispiel als Gemeindeleitung, Hauskreis oder Jugendgruppe. Mehr…
Im Juli 2008 hatte ein jugendlicher Volontäreine Tonscherbe an der Grabungsstätte Hirbet Keijafa, nahe der israelischen Stadt Beit Schemesch entdeckt. In dem Gebiet befand sich einst die Grenze zwischen den Israeliten und den Philistern. Von der Stätte aus kann man das Ela-Tal überblicken, wo sich nach biblischem Zeugnis der Kampf zwischen David und Goliath ereignete. Auch Goliaths Heimatstadt Gat lag in der Nähe. Ging man anfänglich nur davon aus daß es sich um eine Inschrift in hebräischer Sprache handelt, steht dies nun fest. Die Inschrift ruft zum Schutz von Waisenkindern, Witwen und Sklaven auf und fordert die Unterstützung von Fremden. Mehr…

©Foto Monika Lawrenz/ LVH
Die Neujahrspredigt der EKD-Vorsitzenden (vollständiger Text), Fr. Käßmann, stand und steht in der Kritik. Im Mittelpunkt dieser Kritik steht überwiegend ihre Äußerung zur militärischen und politischen Afghanistan-Strategie der Bundesregierung: “Nichts ist gut in Afghanistan”. Mein Kritikansatz ist ein anderer… Mehr…
KategorienAllgemein, Calvin, TheoCATHOLICUS, TheoLOGIA Tags: Auslegungspredigt, Homilie, Käßmann, Kirche und Politik, Neujahrspredigt, Predigt, Predigt oder Rede, Themenpredigt