Artikel Tagged ‘Dr. W. Nestvogel’
In dem hier dokumentierten bzw. kommentierten Aufsatz, lotet Dr. Wolfgang Nestvogel, ehemaliger Rektor und Dozent der ART und Pastor der Bekennenden Evangelischen Gemeinde Hannover, den Begriff „reformatorisch“ aus. Er stellt auf seiner Homepage die Frage:
„Warum sollte eine theologische Position, die davon ausgeht, daß es ein 1000-jähriges Reich und eine Zukunft für das Volk Israel gibt, keinen Platz im Rahmen der reformatorischen Theologie haben?“
In meinem kurzen Artikel vom 23.08.2010 habe ich diese Frage bereits verneint, aber nur sehr kurz begründet warum. An dieser Stelle möchte ich dies ausführlicher tun.
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Dr. Wolfgang Nestvogel geht in seinem Aufsatz, “Wer oder was ist reformatorisch? – Auf der Suche nach dem “reformatorischen Konsens” der Frage nach, inwieweit seine persönliche Erkenntnis zu den Themen “Israel/Gemeinde bzw. Eschatologie mit dem Begriff “reformatorisch” zu vereinbaren ist bzw. inwiefern dieser synonym zu Begiffen wie “evangelikal” oder “bibeltreu” steht. Dies muß und kann – unabhängig von der aktuellen Entwicklung um seine Person und Position an der ART – betrachtet werden. Mehr…
Am 22.07.2010 berichtete Idea (hier) über die Absetzung Dr. W. Nestvogel als Rektor der Akademie für Reformatorische Theologie (ART).“Inzwischen sei ihm”, so Heinrich Nordsieck (Erklärung des Mitgliedes des Stiftungsrates hier) “auch noch aus einem nicht näher qualifizierten „wichtigem Grund“ – auch die Anstellung als Dozent der ART fristlos(!) gekündigt” worden. (Update 27.08.10) Mehr…
Bedauerlicher Weise ist Wolfgang Nestvogel die Leitung der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) mit sofortiger Wirkung entzogen worden. Auch wenn ich seine Position in dieser Frage nicht teile, habe ich seine christozentrischen und schriftorientierten Predigten stets geschätzt und empfehle diese weiterhin.
Idea berichtet, “daß der Stiftungsrat mitteilte, er selbst hätte den Entschluss gefasst, dies wies Nestvogel gegenüber idea als unwahr zurück. Mehr…
Peter Schmiedeke, Angehöriger einer – 1976 noch sehr kleinen – evangelikalen Gemeinde ist nach über dreißig Jahren aus dem Koma erwacht. Nach einer Zeit der Rehabilitation und Gewöhnung an die veränderte Alltagswelt, besucht er heute wieder wie früher den Gottesdienst und andere Veranstaltungen seiner damaligen Gemeinde. Diese ist inzwischen stark gewachsen und in ein neu gebautes Zentrum mit einer großen Bühne und viel Technik umgezogen ist. Er kennt nur noch einige wenige der alten Mitglieder. Mehr…
In Hannover finden am 13. und 14. März 2010 die Bibeltage statt. Thema: Hoffnung ohne Ende – Die Botschaft des 1. Petrusbriefes. Referenten: Kurt Philipp, Leiter des christlichen Tagungszentrum “Haus Felsengrund” in Zavelstein, Mitarbeiter im Maleachikreis. Pastor Dr. Wolfgang Nestvogel, Pastor der Bekennenden Evangelischen Gemeinde Hannover und Rektor der ART. Mehr…
Im Neuen Testament wird einige, wenige Male ein Phänomen thematisiert, welches für sich genommen, als nicht besonders spektakulär zu bezeichnen ist: Das Reden in Fremdsprachen. In der pfingst-/charismatischen Bewegung wird eine gewisse (religions- und kultübergreifende) Praktik, die sogenannte Zungenrede bzw. Sprachenrede, auch Glossolalie (von altgr. γλῶσσα (glôssa), „Zunge, Sprache“ und λαλέω (laleô), „sprechen, reden“) damit identifiziert. Außerhalb dieser Bewegung steht man dieser Meinung äußerst kritisch gegenüber und verbindet mit dem Reden in fremden Sprachen in erster Hinsicht die verschiedenen Zeichen aus Mk16,17. Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA Tags: Charismatische Bewegung, Dr. W. Nestvogel, Fremdsprachen, Geistestaufe, glôssa, Glossolalie, Sprachenrede, Zeichen, Zungenrede
Einer der bekanntesten und einflussreichsten evangelikalen Prediger Londons, Martyn Lloyd-Jones beteiligte sich nicht an der Großevangelisation, welche Billy Graham 1954 in dieser Metropole durchführte. Später, 1966, kam es zu einem Gespräch zwischen beiden, bei welchem Graham Lloyd-Jones den Vorsitz eines evangelistischen Kongresses antrug. Lloyd-Jones schlug Graham einen “Handel” vor. Wenn Graham erstens auf die Unterstützung und das Sponsoring liberaler und katholischer Theologen und zweitens auf das “Invitation-System”, den “Altarruf” verzichten würde, wäre er dazu bereit. Es waren inhaltliche, geistliche Gründe die Lloyd-Jones davon Abstand nehmen ließen die Methoden Graham’s zu übernehmen. Dr. Wolfgang Nestvogel führt in zwei praktischen Vorträgen nicht nur die Gründe aus die dagegen sprechen, sondern versteht es auch hervorragend an dem historischen Beispiel Lloyd-Jones einerseits und dem Zeugnis der Schrift andererseits zu erläutern, was die Bibel unter biblischer Evangelisation versteht. Mehr…
Predigt von Dr. W. Nestvogel – Wozu das alles?
1Tim1,15 Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu retten, von welchen ich der erste bin. Mehr…
In diesen Tagen wird in den Kirchen und Gemeinden viel über die Weihnachtsgeschichte gepredigt. Zumeist wird dabei auf den Text des Lukasevangeliums zurückgegriffen. Man kann sich der Geburt Christi jedoch auch aus völlig anderen Perspektiven nähern. Bereits auf den ersten Seiten der Bibel wird der eine Nachkomme und dessen Sieg über die Schlange erwähnt, in den verschiedenen Prophetenbüchern wird die Jungfrauengeburt thematisiert bzw. der Erlöser und Richter der Welt verheissen. Auch das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, hat eine eigene Weihnachtsgeschichte. Die Frau, der Drache und der Sohn… Mehr…
Bereits in den ersten Jahren der Reformation begann eine interne Auseinandersetzung über das Taufverständnis. Die Tauffrage scheint demnach keine Nebensächlichkeit zu sein. Denn wenn Paulus den Ephesern von der Berufung zu “einem” Herrn, “einem” Glaube und “einer” Taufe schreibt (Eph4,4u.5), scheint das rechte Verständnis diesbezüglich sogar von grundlegender Bedeutung zu sein. Schaut man jedoch heute in die Gemeinden und Kirchen, meint man nicht eine Taufe, sondern eine Vielzahl von Taufen zu erblicken. Neben offensichtlich unbiblischen Lehren wie der rönisch-katholischen Taufwiedergeburt, existieren auch im Protestantismus unterschiedliche Lehren. Entweder die Glaubenstaufe, oder die Kindertaufe und manchmal beides nebeneinander. Mehr…
KategorienAllgemein, Calvin, TheoLOGIA Tags: Calvin, Dr. W. Nestvogel, Geisttaufe, Genfer Katechismus, Heidelberger Katechismus, Kindertaufe, Martin Luther, Sakrament, Taufe, Wassertaufe, Westminster Bekenntnis
Pastor W. Nestvogel, Rektor der Akademie für Reformatorische Theologie, schrieb 1999 in einem Aufsatz, “Die doppelte Aktualität der “Berliner Erklärung” im Jahr 1999″ daß die „Kasseler Erklärung“ (KE) von 1996 zwischen der Deutschen Evangelischen Allianz und dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden nicht weniger als einem Dammbruch gleichkomme. Die weitere Entwicklung bis heute, scheint seine Prognose zu bestätigen. In einer Idea-Meldung vom 06. Dezember 2009 wird eine weltweite und auch in Deutschland zu beobachtende Annährung zwischen der pfingstlich-charismatischen und evangelikalen Bewegung durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises für evangelikale Theologie und Leiter der Forschungsgemeinschaft des Albrecht-Bengel-Hauses, Pfarrer Rolf Hille (Tübingen) konstatiert.
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Wird mit der Aufforderung aus Eph5,18 eine pfingstlich-charismatische Erfahrung bzw. Praxis legitimiert? Mehr…
Auch dieses Jahr - Termin: 7. November 2009 – findet wieder der Bekenntnistag in Bad Salzuflen statt. Thema: Zwischen Information und Manipulation – Als Christ leben in einer von Massenmedien geprägten Welt. Ort: Bürgerhaus Wüsten, Kirchheider Str. 42 – 32108 Bad Salzuflen-Wüsten Mehr…
In Hannover finden in der Zeit vom 19. und 20. September 2009 die Bibeltage statt. Thema wird sein: Der Prophet Jona und seine Zeit. Als Referenten werden Dr. Wolfgang Nestvogel und Johannes Pflaum sprechen.
“Schon im Kindergottesdienst ist Jona ein „Klassiker“ – seine Lebensgeschichte bewegt durch dramatische Wendungen und allzumenschliche Empfindlichkeiten. Er erfährt Gottes massives Eingreifen und verstrickt sich dennoch in Unglauben und kleinlichen Trotz. Die Bibelkritik hat die Ereignisse aus dem 8. Jahrhundert vor Christus zur Legende oder gar Satire erklärt.”
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Eine Vorstellung dieses Buches wäre offenkundig überflüssig. Es ist ein Bestseller. Selbstanspruch des Buches von William P. Young ist es, daß Wesen Gottes darzustellen. Ob es diesem Anspruch gerecht wird, hängt zentral davon ab, ob es mit der Darstellung des Wesens Gottes in der Selbstoffenbarung Gottes, Seinem Wort übereinstimmt. Tut es dies nicht, ist dieser Anspruch eine Fälschung. In seiner Predigt vom 16.08.2009 geht Pastor Dr. W. Nestvogel auf diese Frage und das Buch ein. Der elfminütige Abschnitt kann ab 21:00 angehört werden.
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KategorienAllgemein, TheoCATHOLICUS, TheoLITERATUR Tags: die Hütte, Dr. W. Nestvogel, Dreieinigkeit, elousia, Esoterik, Kommentar, Kritik, Predigt, Rezension, the Shack, William P. Young
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