Nicht selten ist zu hören, der Gott des Alten Testaments sei ein unbarmherziger, ja ein grausamer Gott. Der Gott des Neuen Testaments dagegen ein Gott der Liebe, sogar der Feindesliebe. Dieser Vorwurf kommt nicht nur von ausgesprochenen Atheisten oder erklärten Gegnern des Christentums, nein, auch unter Christen ist diese Meinung zuweilen unterschwellig vorhanden. Man zitiert die Bergpredigt und meint dort zu lesen, daß das Alte Testament durchaus Hass auf Feinde toleriere. Kann das wirklich sein? Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA, TheoPRAXIS Tags: AT, Bergpredigt, Christus, Einstellung, Feindesliebe, Gefühl, Haltung, Jürgen Fischer, Mt5:43, NT, Verhalten, Wort Gottes
Wird mit der Aufforderung aus Eph5,18 eine pfingstlich-charismatische Erfahrung bzw. Praxis legitimiert? Mehr…
“Bibeltreue” wird oft in einen Gegensatz zur “Christustreue” gestellt. Man solle nicht so sehr am “Buchstaben” kleben… denn dieser “töte” ja, der Geist jedoch mache lebendig. Beliebte Begriffe in diesbezüglichen Diskussionen sind dann beispielsweise: “Werkgerechtigkeit“, “Pharisäertum” usw. Existiert hier wirklich ein Widerspruch? Mehr…
Worum geht es Christus, wenn Er in Matth7,1 sagt, das der nicht “richten” (krinō) soll, der nicht gerichtet werden will? Nicht selten wird diese Bibelstelle herangezogen, wenn konkrete Handlungen im Privatleben beurteilt werden. Schnell bringt es den Vorwurf der Diskriminierung (discriminare) oder Verurteilung ein. Mehr…
Auf das Stichwort “Zucht” reagieren die meisten Personen unangenehm berührt bis allergisch. Zu sehr erinnert es autoritäre Erziehungsmodelle oder totalitäre Gesellschaftsordnungen. Dies überträgt sich bis in die Kirchen und Gemeinden hinein. Existiert auf der einen Seite zudem oft erkennbar wenig bis keine Kirchen- bzw. Gemeindezucht, wird diese auf der anderen Seite bisweilen auf fragwürdige Art und Weise betrieben. Was ist geboten, was verboten?
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KategorienAllgemein, TheoLOGIA, TheoPRAXIS Tags: Buße, Ekklesia, Gemeindeausschluß, Gemeindezucht, Irrlehre, Kirche, Kirchenzucht, Paideia, simul iustus et peccator, Sünde, Wort Gottes, Zucht
Auf seinem Blog (NachfolgeBlog) weist Johannes Otto auf das Buch von Kenneth A. Kitchen, “Das Altes Testament und der Vordere Orient” hin. Die historische Zuverlässigkeit der Bibel steht immer wieder im Fokus der Kritik liberaler Theologie. In einer Rezension, erschienen in der aktuellen Ausgabe von Glauben und Denken heute schreibt Johannes O.: Mehr…
Auch wenn man die pfingstlich-charismatischen Sonderlehren und -praktiken beiseite lässt, existieren innerhalb der evangelikalen Welt, in weiten Teilen sehr unterschiedliche Ansichten über das Wirken des Heiligen Geistes. Zumeist jedoch wird darunter eine subjektiv-erfahrbare, im Wesen des Gläubigen vorhandene Präsenz des Heiligen Geistes verstanden. Dies war weder immer so, noch gehört dieses Gedankengut zur ursprünglich reformatorischen Lehre.
Wie aber sind verschiedene Textstellen zu verstehen, die u.a. davon sprechen, das der Geist Gottes “Wohnung” in dem Gläubigen nimmt?Kernaussage reformatorischer Lehre dazu ist, die untrennbare Verbindung zwischen Geist und Wort Gottes. Luther formulierte es auf seine anschauliche Weise so: Mehr…
Reicht es, von der historischen Existenz Jesu überzeugt zu sein, oder davon, daß Er heute noch lebt, heißt es ein Leben nach den moralischen Maßstäben zu führen, welche Jesus vorgelebt hat? Es existieren offenbar verschiedene Möglichkeiten an Jesus Christus zu “glauben“. Lassen wir die Möglichkeiten beiseite, welche offensichtlich irrig sind, beispielsweise der islamische Glaube an einen “Isa”, der mormonische Glaube an einen “Geistsohn” des Vaters oder der Glaube der Zeugen Jehovas an einen herausgehobenen “Engelfürsten”, bleiben dennoch verschiedene “christliche Varianten”. Der Glaube an einen in der Eucharistie präsenten Jesus, oder einem Jesus aus der Hütte William P. Young’s.
Francis Schaeffer umreißt mit vier kurzen und prägnanten Punkten wie biblischer Glaube an Jesus aussieht:
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Jeder Leser der Bibel geht mit einem mehr oder weniger fassbaren Vorverständnis an das Buch der Bücher heran. Dieses “Vorverständnis” wird geprägt durch eine jeweils individuelle geistliche Sozialisation. Oberflächliche Kenntnisse der Ausgangssprachen oder allzu großes Vertrauen in Bibelkommentare führen schnell, zu kleinen oder großen Irrtümern. D. A. Carson gelingt es in seinem Buch “Stolpersteine der Schriftauslegung“ diverse Problemfelder der Exegese auszuleuchten. Dieses Buch ist bei Studenten unter dem englischen Originaltitel “Exegetical Fallacies” sehr bekannt. Viele von ihnen haben es mit immensen Gewinn in ihrem Studium gelesen und dabei gelernt, wie man die typischen Fehler bei der Exegese vermeidet und stattdessen sorgfältig mit dem Bibeltext arbeitet und ihn “in gerader Richtung schneidet” (2Tim 2,2). Mehr…
Es gibt diverse Bibelprogramme auf dem Markt, kostenpflichtige wie Opensource. LOGOS Bible Software tritt mit dem Anspruch an innovativ und Web 2.0 tauglich zu sein. Es existiert sowohl eine Windows, als auch eine Mac Version. Mehr…
Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte,
und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.
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Am 12. September 2009 findet in der Biblisch-evangelischen Gemeinde Ostwestfalen-Lippe die 1. Betanien-Konferenz statt. Das Konferenzthema lautet: ”Wie redet Gott zu mir? 100 Jahre Berliner Erklärung - Schwärmerei und biblischer Glaube im Vergleich”
“Die fundierten, allgemeinverständlichen Vorträge richten sich an alle interessierten Christen, insbesondere auch solche, die eine biblische Antwort auf innerevangelikale schwärmerische Einflüsse suchen. Da mystische Vorstellungen nicht nur in der charismatischen Bewegung grassieren, sondern auch unter „bibeltreuen“ Christen mystische Tendenzen zunehmen Mehr…
Das ökumenische Internet-Projekt “offene-bibel.de” will eine “moderne, frei verfügbare, wissenschaftlich fundierte Bibelübersetzung erstellen – bei der alle mitmachen dürfen”. Ziel ist es, eine ”moderne deutsche Bibelübersetzung, die jede Christin und jeder Christ frei verwenden darf” zu schaffen, um rechtliche Probleme bei anderer Verwendung als die des privaten Lesens zu vermeiden. Ein interessantes Vorhaben, das auch für OpenSource Bibelprogramme wie “Sword” oder “The Word” von Bedeutung ist. Mehr…
Auf dem Blog: Christozentrisch bin ich gerade in eine interessante Diskussion (hier) eingestiegen, in welcher es um die Definition dessen geht, was Mission „ist“ bzw. „ausmacht“. Ausgangspunkt war der kritische Fernseh-Beitrag des ZDF (Frontal 21 vom 4. August 2009). Inhalt des Diskurses ist die Frage, inwieweit, oder ob überhaupt Diakonie Bestandteil von Mission ist. Man bezeichnet diesen Standpunkt, bei dem Mission in Kerygma (Verkündigung) einerseits und Diakonie (Liebesdienst) andererseits subsummiert wird, als “ganzheitliche Mission“. Mehr…
In meinem Artikel “So sie’s nicht singen, gläuben sie’s nicht” kommentierte ich kritisch die musikalische Entwicklung und Veränderung in den Gemeinden der letzten Jahrzehnte. Ich habe in diesem Zusammenhang kurz zwei Aspekte thematisiert:
- die Schrift selbst fordert uns konkret zur musikalischen Anbetung Gottes, zur gegenseitigen Ermahnung und Auferbauung auf (Kol3,16; Eph5, 17).
- Inhalt und Ziel sind grundsätzlich Belehrung und Ermahnung, das Wort des Christus bzw. der Willens des Herrn.
Aufmerksam gemacht durch eine Ankündigung auf der Seite von Peter Voth “TheYoungReformer” möchte ich diesen Gedankengang etwas erweitern und durch einige Gedanken Bob Kauflin’s ergänzen, welche dieser in einem Interview äußert. Mehr…
Besucht man Gemeinden und Kirchen, findet man vielerorts eine breite Pallette von Gestaltungselementen und Liturgien an. Auch das gesprochene Wort – die “Predigt” – kommt nicht zu kurz. Jedoch ersetzen Anspiele, Bildmeditationen, Gespräche, Lieder, Tänze, Pantomimen und anderes immer mehr die schlichte Predigt von der Kanzel. Findet diese dennoch statt, fühlt man sich jedoch oft an psychologische Vorträge oder Motivationsseminare erinnert.
Predigten mit einem “Motto” oder “Thema“, welche mehr oder weniger die vorgefasste Meinung des Predigers, in der Verbindung mit vielen Zitaten aus der Schrift wiedergeben. Die klassische Auslegungspredigt (Homilie) trifft man selten an. Mehr…
Ausgangspunkt einer befremdlichen – und wie könnte es anders sein, bibelkritischen – Argumentation war in einer Diskussion zum wiederholten Mal der Johannesprolog. Ist nur Christus, oder auch die Bibel als wahrhaftiges “Wort Gottes”, autorative Rede von Gott zu bezeichnen?
In Diskussionen begegnet mir wiederholt das Argument, nicht die Bibel, nein “allein Christus” sei das wahre Wort Gottes. Klingt dies zunächst doch oberflächlich “christozentrisch” wird diese Sichtweise in der Konsequenz jedoch äußerst problematisch.
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oder biblische Ratschläge für die Erziehung?
In dem Artikel “Tot oder lebendig…” habe ich versucht, mich dem Thema Kinder und Erziehung aus dem Blickwinkel der Bibel zu nähern. Wenn es mir das letzte Woche Mal also darauf ankam aufzuzeigen, das bereits Kinder geistlich tot sind (Eph2:1ff; Kol2:13), will ich heute über das “Leben” reden. Ich wiederhole nur kurz, um dann zehn praktische Punkte durch zu gehen, welche ich einer Predigt von J. MacArthur entnommen habe.
Drei verschiedene Predigten zum Thema Kindererziehung hatte ich mir besorgt. Mehr…
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