Säuglingstaufe oder Bekehrtentaufe?

Einführung
Die Taufe ist ein heißes Eisen in den Gemeinden unserer Tage. Immer mehr von denen, welche die Bibel als Wort Gottes ernst nehmen, wenden sich von der Säuglingstaufe ab zur sogenannten „Glaubenstaufe“. Diese Bewegung geht heute weit in die landeskirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften hinein. Es herrscht viel Unsicherheit und manchmal auch Streit über dieses Thema. Deshalb soll hier der Frage der „Säuglings- oder Bekehrungstaufe“ anhand der Heiligen Schrift nachgegangen werden. Daneben werden auch kirchengeschichtliche und praktische Aspekte bedacht.

Es ist dabei bewußt die Rede von der Bekehrtentaufe und nicht von der „Glaubenstaufe“. Denn der Begriff „Glaubenstaufe“ könnte den Anschein erwecken, als wäre bei der Säuglingstaufe dem Glauben keine wesentliche Bedeutung zugemessen. Dies ist jedoch bei einer biblisch-reformatorischen Tauflehre und Taufpraxis mitnichten der Fall, wie im Weiteren noch dargelegt werden wird.

Vielmehr geht es um die Frage: Muß der Täufling selbst beim Empfang der Taufe schon „bekehrt“ sein, daß heißt eigenen bewußten Glauben haben, oder nicht, damit die an ihm vollzogene Taufe gültig ist?

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Quelle: Bekennenden Evangelischen Gemeinde Neuwied

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