Besteht eine Analogie zwischen Beschneidung und Taufe?

Die Themenstellung der vorliegenden Arbeit zielt auf die Frage nach der Berechtigung der Taufe von Kindern gläubiger Eltern. Kaum ein anderes Thema wurde in der Vergangenheit unter Theologen so kontrovers diskutiert. Bereits zur Reformationszeit wurde das „Problem“ der Kindertaufe zum Streitpunkt zwischen den Reformatoren und den Wiedertäufern.

Autor: Thomas Herwing

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3 Kommentare


  1. Im Punkt 2.b wird behaupter das in den ersten zwei Jahrhunderten die die Säuglingstaufe eine übliche und unbestrittene Praxis der Kirche. Die Aussage ist mehr als zweifelhaft das es die Kirche zu diesem Zeitpunkt noch als ganzes so gab, da viele Gemeinden immer noch im Aufbau sich befanden. Der Autor hat wohl nicht ohne Grund für dieses seine Aussagen keine Kirchengeschichtlichen Quellen genannt. Wenn der Autor schon auf reformatorische Glaubensbekenntnisse bei den Thema Taufe eingeht, hätte er auch auf die Punkte 28/29 über Taufe und Abendmahl und Taufe des baptistischen Glaubensbekenntnis 1689 eingehen müssen!

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    1. Hi Lutz,
      ich kann natürlich nicht für den Autoren dieser Arbeit sprechen, aber ich denke, dass er sich kirchengeschichtlich bspw. auf Iränius [http://www.unifr.ch/bkv/kapitel634-3.htm] und Origenes [http://www.unifr.ch/bkv/kapitel89-17.htm] und weitere bezieht, die über die damals üblich Praxis der Unmündigentaufe berichten. Diese beiden berichten zudem über Polycarp, als einem Jünger des Johannes, der eigenen Angaben nach als Kind getauft worden sei.

      Zu der Frage ob der Autor auch auf ein baptistisches Glaubensbekenntnis hätte eingehen müssen. Aus Sicht des Baptismus ohne jeden Zweifel, aber das scheint nicht sein Anliegen gewesen zu sein. Dies hatte wohl eher die Apologie des eigenen Standpunkt im Auge. M. E. ein vertretbares Anliegen.
      LG, Andreas

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