16 Kommentare


  1. Wenn mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten auf dem nächsten Bundestag der Feg so klar und biblisch denken würden….
    Jean-Louis

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    1. apologet

      Hallo Jean-Louis,
      ich wünschte, die Minderheitenposition Matthias Lohmann’s würde sich durchsetzen, habe da aber wenig Hoffnung.
      LG
      Andreas

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  2. “ich wünschte, die Minderheitenposition Matthias Lohmann’s würde sich durchsetzen,”
    ich hoffe es auch.
    Gruß
    Peter

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  3. Jochen

    Ist das Problem nicht viel eher, dass die Frauenordination in den FeGs bereits längst subtil eingeführt ist. Man nennt das dann halt Gemeindereferentin und nicht Pastorin, aber wie groß ist der Unterschied da wirklich…?

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  4. apologet

    Hallo Jochen,
    wie Du andeutest, besteht kein wesentlicher Unterschied. Eine Gemeinde- oder Pastorarreferentin besitzt effektiv dieselbe Lehrautorität wie jeder Älteste bzw. Pastor. Was ansteht, ist die Aufgabe der Maskerade.
    LG
    Andreas

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  5. Der Artikel ist echt gut durchdacht- dickes Lob!
    Ich finde es auch erstaunlich das immer mehr Gemeinden dem Trend nachgeben… aber sachliche Diskussionen findet man auch zu selten…

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  6. EJPfrin

    Dazu kann ich nur sagen: Wie schön, dass wir in der evangelische lutherischen Kirche da zu einer gemeinsam getragenen anderen Entscheidung gekommen sind (ebenso wie Methodisten, Anglikaner, Episkopale und andere). Dazu müsste man sich allerdings einer Exegese öffnen, die die Bibel nicht als das vom Himmel gefallene, wortwörtlich zu nehmende Wort Gottes interpretiert (das sie nicht ist) sondern bereit ist zu sehen, wie sich biblische Theologie historisch entwickelt hat. Ansonsten bleibt wohl keine andere Interpretation übrig. Und die ist – Gott sei Dank- nicht unsere.

    Übrigens treibt die Ablehnung der Frauenordination in der Praxis die seltsamsten Blüten, wenn z.B. mein Vorgänger mit einer bestimmten freien Gemeinde kooperiert hat, dort auch den Predigtdienst ausgeübt hat- und nun bin ich da und auf einmal ist keine Kooperation mehr möglich, weil der Pastor dieser Gemeinde argumentiert wie Sie… Ich finde das alles gelinde gesagt eigenartig. Aber dennoch: Gott befohlen!

    Christiane Müller, Pfarrerin (und das mit Leidenschaft und Überzeugung)

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  7. reader

    Aus meiner Sicht ist es so: überzeugte Christen, die sich ernsthaft unter die Autorität des Wortes Gottes stellen, kommen beim Lesen derselben Bibelstellen zu unterschiedlichem Ergebnis. Mir persönlich ist völlig klar, dass Paulus in 1. Kor 14 überhaupt nicht an so etwas wie ein allgemeines Lehr- oder Schweigegebot für Frauen gedacht hat. Die Stelle in 1. Tim 2 ist schwierig auszulegen. Viele folgen deiner Auslegung, Apologet, viele andere aber folgen ihr – nach intensivem Abwägen, Gebet usw. – nicht.
    Dazu gehören zB manche Freikirchen und landeskirchliche Geminschaftsverbände. Denen allen vorzuwerfen, sie seien nicht “bibeltreu”, wie zB Stadelmann das macht, ist mE völlig unredlich.

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  8. apologet

    Hallo Reader,
    durchaus. Ernsthaftigkeit und Anerkenntnis der Autorität des Wortes Gottes sind bei vielen Gläubigen vorhanden. Allerdings auch sehr unterschiedliche Verständnisse und Herangehensweisen. Wie man “bibeltreue” dann jeweils definiert, fällt höchst unterschiedlich aus. Beispielsweise wie es EJPfrin hält.
    LG
    Andreas

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  9. apologet

    @EJPfrin
    Nun ist es ja keine neue Erkenntnis, das sich diverse Konfessionen von ihren historischen Grundlagen, Bekenntnissen und Überzeugungen entfernt haben. Sie bringen es zudem ja gleich selbst auf den Punkt, man muß sich anderen Auslegungsprinzipien öffnen, um beispielsweise in der Frage der Frauenordination zu anderen Ergebnissen zu kommen, als es die Reformatoren taten.

    LG, Andreas

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  10. johannes

    @EJPfrin

    Du sagst, die Bibel ist nicht wörtlich zu nehmen. Dann frage ich dich, warum du noch Pfarrerin bist?

    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann hat es auch keine Autorität mehr.
    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann gibt es keine Hoffnung mehr.
    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann gibt es keine Jungfrauengeburt mehr.
    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann starb Christus nicht mehr am für unsere Schuld am kreuz.
    Wenn das Wort Gottes …

    Letzendlich gibt es dann keine Erlösung mehr. Weil das Werk Christi ja nicht mehr das ist, was in der Heiligen Schrift steht.

    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden darf, dann gibt es keinen Inhalt mehr für die Predigt und keinen Inhalt mehr für die Seelsorge.
    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann war die Reformation umsonst.
    Wenn das Wort Gottes nicht mehr wörtlich genommen werden kann, dann gibt es keinen evangelischen Glauben mehr.

    Deshalb meine Frage: Wieso bist du noch Pfarrerin?

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  11. BenK

    @johannes: das klingt ja beinahe poetisch…womit ich schon mitten im thema bin: ich bin mir ziemlich sicher, dass du selber an manchen stellen – ganz selbstverständlich – die bibel nicht wortwörtlich nimmst. ansonsten viel spaß mit den psalmen (schon mal nach dem “äußersten ende des meeres” gesucht?) und beim suchen nach dem “mantel in troas”. oder machen wir´s doch mal ernster: “verkaufe alles was du hast und gib das geld den armen.” wer entscheidet jetzt, dass es bibeltreu ist, die letztere aussage als persönliche anweisung jesu an den jungen mann zu verstehen, aber nicht bibeltreu, die aussagen von paulus an die korinther als persönliche anweisungen an die gemeinde in korinth (oder ephesus –> timotheus)?? ich finde es genau wie du gefährlich, die bibel leichtfertig außer kraft zu setzen. genauso gefährlich finde ich, wenn oberflächlich mit begriffen wie “wörtliche auslegung” über bibeltreue geurteilt wird oder einer pastorin ihre berufung in frage gestellt wird. das problem im bund feg ist, viel mehr als die pastorinnendebatte, die leider hin und wieder mangelnde gegenseitige achtung und der respekt vor dem ernsthaften fragen nach gottes willen (von beiden seiten!).

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    1. apologet

      BenK :
      das klingt ja beinahe poetisch…womit ich schon mitten im thema bin: ich bin mir ziemlich sicher, dass du selber an manchen stellen – ganz selbstverständlich – die bibel nicht wortwörtlich nimmst. ansonsten viel spaß mit den psalmen (schon mal nach dem “äußersten ende des meeres” gesucht?) und beim suchen nach dem “mantel in troas”. oder machen wir´s doch mal ernster: “verkaufe alles was du hast und gib das geld den armen.” wer entscheidet jetzt, dass es bibeltreu ist, die letztere aussage als persönliche anweisung jesu an den jungen mann zu verstehen, aber nicht bibeltreu, die aussagen von paulus an die korinther als persönliche anweisungen an die gemeinde in korinth (oder ephesus –> timotheus)??

      Hallo BenK, richtig, es existiert ein himmelweiter Unterschied zwischen einer seriösen grammatisch-historischen und einer literalistischen Hermeneutik! Aber die Beispiele die Du da anführst, sind letztlich alles Strohmänner, da kein Vertreter der Ablehnung der Frauenordination dermaßen biblizistisch argumentiert.

      BenK :
      ich finde es genau wie du gefährlich, die bibel leichtfertig außer kraft zu setzen. genauso gefährlich finde ich, wenn oberflächlich mit begriffen wie “wörtliche auslegung” über bibeltreue geurteilt wird oder einer pastorin ihre berufung in frage gestellt wird.

      Es ist wohl weniger “gefährlich“, sondern schlicht kein akademischer Fachjargon den Johannes benutzt. Anders sieht es mit Deiner Bemerkung über die “Berufung einer Pastorin” aus. Denn wenn Fauenordination d.h. Lehrautorität, ausgeübt durch Frauen tatsächlich im Gegensatz zu Gottes erklärtem Willen steht, wird ein jeder derjenigen an den Frauen schuldig vor Gott, der diese mit seiner Stimme in diese Situation gebracht hat. Das halte ich für wesentlich “gefährlicher“, insbesondere, da Du als Hirte um die große Verantwortung weißt.

      BenK :
      das problem im bund feg ist, viel mehr als die pastorinnendebatte, die leider hin und wieder mangelnde gegenseitige achtung und der respekt vor dem ernsthaften fragen nach gottes willen (von beiden seiten!).

      Wer entscheidet darüber was “ernsthafte Fragen” sind und was nicht? Ist die Frage nach dem Willen Gottes hinsichtlich der Verfasstheit einer Gemeinde keine ernsthafte Frage?
      sdg
      Andreas

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  12. Anna

    Andreas (apologet) hat geschrieben:
    “Denn wenn Fauenordination d.h. Lehrautorität, ausgeübt durch Frauen tatsächlich im Gegensatz zu Gottes erklärtem Willen steht, wird ein jeder derjenigen an den Frauen schuldig vor Gott, der diese mit seiner Stimme in diese Situation gebracht hat.”

    Amen!
    Anna

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  13. Wer für Frauenordination eintritt kann niemals gläubig sein im Sinne der Bibel.
    Wer nicht erkennt und anerkennt, daß die Bibel in jeder Hinsicht Gottes Wort ist, hat nichts verstanden und muß dem großen Abfall zugerechnet werden.

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    1. Hi BOB, ich denke, dass sich Gläubige durchaus zeitweilig im Irrtum befinden können.
      sdg
      apologet

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