Gleichsetzung von Kreationisten mit Holocaustleugnern

Der Autor des Buches „The Greatest Show on Earth“ (Die größte Show auf Erden), der Oxforder Biologe Prof. Richard Dawkins, ist bekannt für seine fundamentale, fast extremistische Religionskritik. Die diffamierende Gleichsetzung von „Kreationisten mit Holocaustleugnern“ (hier) ist dann auch nicht so neu… er hat dies bereits im Jahr 2005 (hier), als Reaktion auf einen Zeitungskommentar von Kardinal Christoph Schönborn zur ID-Debatte (Intelligent Design) geäußert. Was damals („werbewirksam“) provozierte, soll auch heute funktionieren…

Agressivität und Vehemenz stehen oberflächlich betrachtet in keinem erkennbaren Kontext zur öffentlichen Wahrnehmung dieses Themas. Woher also diese Ablehnung?

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Bibeltage Hannover

In Hannover finden in der Zeit vom 19. und 20. September 2009 die Bibeltage statt. Thema wird sein: Der Prophet Jona und seine Zeit. Als Referenten werden Dr. Wolfgang Nestvogel und Johannes Pflaum sprechen.
Schon im Kindergottesdienst ist Jona ein „Klassiker“ – seine Lebensgeschichte bewegt durch dramatische Wendungen und allzumenschliche Empfindlichkeiten. Er erfährt Gottes massives Eingreifen und verstrickt sich dennoch in Unglauben und kleinlichen Trotz. Die Bibelkritik hat die Ereignisse aus dem 8. Jahrhundert vor Christus zur Legende oder gar Satire erklärt.“

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"…lieben wie Dich selbst"

ERF-Newsletter…gerade gelesen:
Ich habe mich selbst geheiratet als ich bereitet war, mein eigenes Leben anzunehmen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Ich glaube, wenn ein Mensch sich selbst gegenüber loyal ist, hat er Anderen viel mehr zu geben. “ (Jennifer Hoes)
Kuriose Geschichte. Aber gar nicht so weit entfernt von unserem christlichen Gedankengut, finde ich.“ (Ilona Mahel)

Ist das so? Ist „Selbstliebe“ tatsächlich Voraussetzung bzw. Geheimnis der Nächstenliebe

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Hirtenkonferenz 2009

HirtenkonferenzIn der Zeit vom 08. – 10. Oktober 2009 finden in Bonn, in der Evangelische Freikirche Bonn, die Hirtenkonferenz 2009 statt. Das Thema lautet: Jesus Christus kennen und leben. Als Referenten werden John Piper, Steve Fernandez, Johannes Pflaum u.w. vertreten sein. 
Die Konferenz richtet sich in erster Linie an Männer, die in ihrer Gemeinde als Älteste, Hirten oder Diakone dienen bzw. danach trachten. Es sind jedoch auch alle anderen interessierten Männer und Frauen herzlich eingeladen.   Update: Vorträge online hören: hier->

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Was bedeutet: "an Jesus glauben"?

Reicht es, von der historischen Existenz Jesu überzeugt zu sein, oder davon, daß Er heute noch lebt, heißt es ein Leben nach den moralischen Maßstäben zu führen, welche Jesus vorgelebt hat? Es existieren offenbar verschiedene Möglichkeiten an Jesus Christus zu „glauben„. Lassen wir die Möglichkeiten beiseite, welche offensichtlich irrig sind, beispielsweise der islamische Glaube an einen „Isa“, der mormonische Glaube an einen „Geistsohn“ des Vaters oder der Glaube der Zeugen Jehovas an einen herausgehobenen „Engelfürsten“, bleiben dennoch verschiedene, sogenannte „christliche Varianten“. Der Glaube an einen in der Eucharistie präsenten Jesus, oder dem Jesus aus der Hütte William P. Young’s.

Francis Schaeffer umreißt mit vier kurzen und prägnanten Punkten wie biblischer Glaube an Jesus aussieht:

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„Jesus ja – Kirche nein“

Die geistliche Realität und Existenz einer universalen Kirche, wird selbst von, der Kirche fernstehenden Christen (gleich welcher Konfession oder Denomination), grundsätzlich positiv wahrgenommen. Man versteht sich als Glied am Leib Christi. Anders sieht dies jedoch mit lokalen Ortsgemeinden, Leitungsstrukturen oder Ämtern aus. Immer öfter begegnet man Christen, welche die Institution „Kirche“ nicht nur in berechtigten Fehlentwicklungen … Weiterlesen

Stolpersteine der Schriftauslegung

Jeder Leser der Bibel geht mit einem mehr oder weniger fassbaren Vorverständnis an das Buch der Bücher heran. Dieses „Vorverständnis“ wird geprägt durch eine jeweils individuelle geistliche Sozialisation. Oberflächliche Kenntnisse der Ausgangssprachen oder allzu großes Vertrauen in Bibelkommentare führen schnell, zu kleinen oder großen Irrtümern. D. A. Carson gelingt es in seinem BuchStolpersteine der Schriftauslegung diverse Problemfelder der Exegese auszuleuchten. Dieses Buch ist bei Studenten unter dem englischen Originaltitel „Exegetical Fallacies“ sehr bekannt. Viele von ihnen haben es mit immensen Gewinn in ihrem Studium gelesen und dabei gelernt, wie man die typischen Fehler bei der Exegese vermeidet und stattdessen sorgfältig mit dem Bibeltext arbeitet und ihn „in gerader Richtung schneidet“ (2Tim 2,2).

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Irrtümer christlicher Frömmigkeit – Mission

begowlIn den ersten beiden Predigten dieser Serie hat Ronald Senk (Biblisch-Evangelische Gemeinde Ostwestfalen-Lippe) bereits mit zwei „Irrtümern christlicher Frömmigkeit“ aufgeräumt. Es sind vor allem schwärmerische Ideen aus der Heiligungsbewegung, die jedoch bereits lange Einzug gehalten haben in die Praxis vieler evangelikaler Gemeinden und auch vor Landeskirchen und reformierten Gemeinden keineswegs halt machen. Sollte oder muß ein Christ „Stille Zeit“ (->PDF) machen, oder sollen/können Christen zu Lebzeiten „Christus ähnlich“ (->PDF) werden. Diese und weitere Themen behandelt R. Senk in dieser Serie gründlich und schriftorientiert. Im Teil 3 geht es um die Frage ob und inwieweit Mission Priorität im Leben eines Christen besitzt.

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