Canon fidei versus canon charitatis?

Dr. Markus Till hat einen Artikel mit dem Titel „Vom Pferd gefallen“ geschrieben. In diesem geht es ihm um „die Kunst, Fehlentwicklungen offen anzusprechen und sich zugleich ein weites Herz zu bewahren“. Ich möchte ihm sehr gerne antworten und meine Gedanken zum Thema und seinem Artikel niederschreiben. Es ist ein gutes, ein wichtiges Thema! Ein Thema das … Weiterlesen

Rob Bell: Ich bin kein Universalist

Rob Bell widerspricht Kritikern, die ihn als „Universalisten“ bezeichnen. Er macht dies jedoch – offensichtlicht aus Scheu vor einem offenen Bruch mit dem „orthodoxen Christentum – auf eine nicht eben wahrhaftige Weise.   Wie „The Christian Post“ berichtet, stellte sich Bell im Rahmen der Vorstellung seines neuen Buches „Love Wins: A Book About Heaven, Hell, … Weiterlesen

Wenn ich keine Liebe habe…

Das Eintreten für bzw. die Verteidigung des Evangeliums ist wichtig. Wichtig, weil uns die Schrift dazu auffordert. Eines darf darüber jedoch nicht vergessen werden, weil uns die Schrift ebenso dazu auffordert: die Liebe. Luther empfahl deswegen im Zweifelsfall den „Maßstab der Liebe“ anzulegen – dem „canon charitatis“ zu folgen und das Christsein des andern anzunehmen. Das letzte Urteil über den „Maßstab des Glaubens“ des Herzens kommt Gott allein zu; Gott sieht das Herz an. Dennoch aber müssen wir uns, was unsere Verantwortung für die lehrmäßige Entfaltung der christlichen Wahrheit betrifft, um höchstmögliche Klarheit und Deutlichkeit bemühen. „Es ist Sache der Liebe“, sagt Luther, „alles zu ertragen [1Kor 13,7] und allen zu weichen. Dagegen ist es Sache [der öffentlichen Lehre] des Glaubens, schlechthin nichts zu ertragen und keinem zu weichen.“

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