In der Kölnischen Rundschau war vor kurzer Zeit zu lesen: „Beten Sie eigentlich noch? „Die Frage ist extrem persönlich“, antwortet einer, der ungenannt bleiben möchte. „Beten ist intimer als Sex“, schiebt er nach kurzer Überlegung nach. Im Rahmen einer willkürlichen Umfrage eine typische Antwort. Es gibt nicht mehr viele Bekenntnisse, die irgendwie peinlich sind. „Ich bete“ gehört dazu. Beten ist ein sorgfältig gehütetes Geheimnis der Privatsphäre.“
Luthers Kritik an Monopolen
Sozialisten und Kommunisten versuchen immer wieder, dass Evangelium oder auch Martin Luther für ihre satanische Ideologie zu missbrauchen. Derartiger häretischer und kirchengeschichtlicher Unsinn entpuppt sich jedoch letztlich als hilflose und kenntnisfreie Lüge.
Auch wenn man die pfingstlich-charismatischen Sonderlehren und -praktiken beiseite lässt, existieren innerhalb der evangelikalen Welt, in weiten Teilen sehr unterschiedliche Ansichten über das Wirken des Heiligen Geistes. Zumeist jedoch wird darunter eine subjektiv-erfahrbare, im Wesen des Gläubigen vorhandene Präsenz des Heiligen Geistes verstanden. Dies war weder immer so, noch gehört dieses Gedankengut zur ursprünglich reformatorischen Lehre.
…oder wie war das noch mit dem „freien Willen“?