Erlösung – Das Werk des Menschen – Völlige Verderbtheit

Fragt man heute im evangelikalen Bereich nach dem Grund bzw. Anlass des Glaubens, wird im Regelfall davon gesprochen, was Christus getan hat, jedoch ebenso, von einer „Entscheidung für Ihn“ erzählt. Bereits an dieser noch sehr oberflächlichen Beschreibung des Glaubens wird ein deutlicher Unterschied zwischen dem evangelischen bzw. reformierten und dem evangelikalen Verständnis deutlich.

Inwiefern ist also der Mensch an der Erlösung beteiligt?

Weiterlesen

Projekt «Böhl 2010»

Gelesen auf ReformierteTheologie: „Mit diesem Beitrag eröffne ich das Projekt «Böhl 2010». Eduard Böhl, Theologieprofessor von Wien verfasste 1887 eine Dogmatik. Sie «gilt als der erste Versuch seit 1698, den reformierten Glauben, einen der beiden grossen Zweige der Reformation, in einem dogmatischen Gesamtentwurf mit biblischer Begründung darzustellen. Seitdem ist dieser Versuch nur in englischer Sprache wiederholt worden» (Thomas Schirrmacher im Vorwort der Dogmatik). Somit gilt die Dogmatik von Böhl als letzte deutschsprachige reformierte Zusammenfassung der reformierten Lehre. Kurz gesagt: ein Buch, das ein deutschsprachiger Reformierter unbedingt kennen muss.“ Thomas Reiner

Weiterlesen

„Life of the World to come“

[youtube width=“150″ height=“100″]http://www.youtube.com/watch?v=bQ-zZJu6LKI&feature=player_embedded#[/youtube]“Die Musik ist eine Art gedämpfter Kammerpop. Zurückhaltend, aber voller kleiner überraschender Melodieentwicklungen, gern klaviergestützt und immer das Gegenteil von Rock. Und die Bibelstellen füllen sich im Lauf dieser Lieder mit soviel menschlichem Leben, dass man sich fragt, wann man wohl die letzte Predigt gehört hat, die Bibelauslegung auf solchem Anschaulichkeitsniveau betrieb.“ Matthias Bachmann

Weiterlesen

Reformierte Literatur

Seit dem 04. November diesen Jahres hat Kurt Vetterli, Pastor der Evangelisch-reformierten Kirche W. B. in Basel eine öffentliche Debatte auf seinem Blog „Netzreden„, zum Thema „Dienst der Frau in der Gemeinde“ geführt. Sehr lesenswert, wenn auch nicht der Anlaß für diesen Hinweis. Aktuell weist K. Vetterli auf die Seite Gospeltranslations.org hin und schreibt:

Weiterlesen

Kinderkatechismus – Biblische Glaubenslehre für Kinder

Wie erziehe ich meine Kinder im Sinne Gottes? Vor dieser Frage stehen alle gläubigen Eltern. Es gibt diverse christliche Literatur. Gute wie Schlechte. Der hier vorgestellte Kinderkatechismus ist eine kindgerechte Kurzfassung des Kleinen Westminster Katechismus (Baptistenversion). Aus dem Katechismus:
„Die vorliegende Glaubenslehre ist für drei- bis zehn-jährige Kinder gedacht. Im Alter zwischen 3 und 6 kann man einen ersten Durchgang durchführen. Das Kind lernt die Fragen und die Antworten. Dazu ist notwendig, dass sich der Vater täglich Zeit nimmt, um das Kind zu schulen. Jede Woche sollte eine Frage und Antwort gelernt werden. Im Alter von sechs bis zehn Jahren kann man die Glaubenslehre ein zweites Mal durcharbeiten. Nun lernt das Kind Fragen, Antworten und den Schriftbeweis, um die Antwort zu belegen. Hierbei soll durch ausführliche Erläuterungen Verständnis für die biblischen Aussagen vermittelt werden.“

Weiterlesen

Spaßbremse Calvin?

„Johannes Calvin wäre in diesem Sommer 500 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund haben verschiedene Kirchen 2009 zum Calvin-Jahr gemacht. Die Erinnerungen an den Genfer Reformator gehen aber nicht ganz reibungslos über die Bühne: Vor allem in den Medien scheint ein eher dusteres Bild über Calvin vorzuherrschen. ERF.de hat mit Professor Dr. Armin Sierszyn gesprochen, … Weiterlesen

"Born again" – Wiedergeburt, was ist das?

Als prominenter Vertreter derer, die sich selbst – in Abgrenzung zu anderen gläubigen Christen – als „wiedergeboren“ (born again) betrachten bzw. bezeichnen, gilt der vormalige US-Präsident G.W. Bush. Was aber bedeutet „Wiedergeburt“ respektive geschieht bei derselben wirklich? Innerhalb des Protestantismus existieren drei sehr unterschiedliche theologische Konzepte … Ich möchte – in aller Kürze – diese … Weiterlesen

Wie wirkt der Geist Gottes?

spirit_insideAuch wenn man die pfingstlich-charismatischen Sonderlehren und -praktiken beiseite lässt, existieren innerhalb der evangelikalen Welt, in weiten Teilen sehr unterschiedliche Ansichten über das Wirken des Heiligen Geistes. Zumeist jedoch wird darunter eine subjektiv-erfahrbare, im Wesen des Gläubigen vorhandene Präsenz des Heiligen Geistes verstanden. Dies war weder immer so, noch gehört dieses Gedankengut zur ursprünglich reformatorischen Lehre.
Wie aber sind verschiedene Textstellen zu verstehen, die u.a. davon sprechen, das der Geist Gottes „Wohnung“ in dem Gläubigen nimmt? Kernaussage reformatorischer Lehre dazu ist die untrennbare Verbindung zwischen Geist und Wort Gottes. Luther formulierte es auf seine anschauliche Weise so:

Weiterlesen