Reformation heute

In vier Jahren wird man in der evangelischen Welt 500 Jahre Reformation bzw. den Beginn der sogenannten Lutherdekade feiern. Ausgangspunkt ist Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517. Dies war der Beginn einer Veränderung, welche die Kirche und damit die damalige Welt in vielerlei Hinsicht erfasst und nachhaltig geprägt hat.

Kern der Reformation war und ist Martin Luthers Erkenntnis, dass der sündige und gottlose Mensch allein durch Glauben gerettet wird, aus göttlicher Gnade, nicht durch irgendwelche guten Werke, sondern durch Zurechnung des leiblich-geschichtlichen Sühnetodes von Gottes eigenen Sohn.

Nicht nur der Sühnetod an sich, darüber hinaus viele weitere evangelische Positionen werden heute vielerorts, ob in der landeskrichlich-evangelischen oder der freikirchlich-evangelikalen Welt in Frage gestellt, kritisiert und sogar geleugnet. 500 Jahre Reformation- das hat leider weder von Anfang an, noch über die Jahrhunderte bis heute ständige Reformation am und durch das Wort Gottes bedeutet, sondern oftmals leider das genaue Gegenteil.

Ein neues Magazin- Reformation heute– hat es sich das Ziel gesetzt, das ursprüngliche Anliegen der Reformation aufzugreifen und in die Gemeindelandschaft zu transportieren:

Reformation Heute ist eine Zeitschrift, die das Anliegen der Reformation für die Erneuerung der Kirche heute fruchtbar machen will.

 

Träger bzw. Herausgeber des Magazins ist das Reformatorisch-Theologische Seminar. Zur Redaktion gehören Sebastian Heck, Dr. d’Assonville, Matthias Mangold und Raphael Schuster. Die Autoren der ersten Ausgabe sind Sebastian Heck, Dr. V. d’Assonville, Dr. B. Kaiser, Carl Trueman und als besonderer Gastautor: Johannes Calvin.

Ich wünsche diesem Magazin, deren Herausgebern und noch mehr dem genannten Anliegen, Gottes Segen und Gelingen!

Das Jahresabonnement der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift wird mit € 12,00 sehr günstig, zudem die ersten beiden Hefte kostenlos sein. Um auf dem Laufenden zu bleiben einfach auf Facebook und Twitter folgen.

Timotheus – Das Kreuz (2)

Ab heute kann die neue Ausgabe DAS KREUZ vorbestellt werden.

Inhalt:

Editorial (Hans-Werner Deppe)
Sich des Kreuzes rühmen (Waldemar Dirksen)
Unser oberster Priester (Sebastian Heck)
Mit Christus gekreuzigt (Hans-Jürgen Holzmann)
Paul Schneider – Von einem der das Kreuz auf sich nahm (Peter Voth)
Die Entschlüsse von Jonathan Edwards (Jonathan Edwards & Michael Wiche)
App-Test (Peter Voth)

Bekennende Kirche Nr. 44

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Die “(Heils-)Notwendigkeit der Kirche” von Sebastian Heck als Vortrag

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Heidelberger Konferenz 2011

Der Termin steht, die Redner haben zugesagt: Die zweite »Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie« wird, d.v., stattfinden am 15.-16. September 2011.

Das Thema der diesjährigen Konferenz ist: »Was die Kirche bekennt…«

Wie angekündigt wird die diesjährige Konferenz auf deutsch gehalten! (vorgesehen ist jährlicher Wechsel zwischen einer deutschsprachigen, eher »nationalen« Konferenz und einer englischsprachigen, eher »internationalen« Konferenz.)

Als Redner haben zugesagt:
Dr. Bernhard Kaiser (Institut für Reformatorische Theologie)
Dr. Victor D´Assonville (Akademie für Reformatorische Theologie Hannover)
Dr. Johannes W. Maris (Emeritierter Professor an der Theologischen Universiteit Apeldoorn, Niederlande)

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Weitere Informationen auf der Konferenzwebseite.

weitere Konferenzen in 2011

Neue Seite: Heidelberger Katechismus

Bekenntnisse und Katechismen werden schon lange nicht mehr als zeitgemäß empfunden, passen diese doch einfach nicht in eine pluralistische und tolerante Gemeindelandschaft. Die meisten Gemeinden oder Gemeinschaften von heute, listen zumeist nur ein paar kurze, oft unverbindliche Sätze darüber auf, was man allgemein glaubt. Klare Lehraussagen oder Abgrenzungen sind nicht wirklich gefragt, vieles befindet sich im Fluss.

Bekenntnisse und Katechismen stellen im Gegensatz dazu, sowohl früher wie auch heute noch, klare und verbindliche Lehrsätze auf Grundlage des biblischen Evangeliums auf. Sie besitzen eine, die Kirche einigende Funktion, können dazu benutzt werden Streitfragen zu klären oder Irrlehren abzuwehren. Schon immer wurden diese auch dazu verwandt, Menschen im Glauben zu unterrichten oder fortlaufend daraus zu predigen.

Ab sofort existiert eine neue Seite, welche sich explizit mit dem Heidelberger Katechismus beschäftigt: Katechismus.serk-heidelberg.de

Der Heidelberger Katechismus ist der bekannteste und beliebteste, bis heute aber auch in seiner Theologie vergessenste Katechismus aller Zeiten.

Während es auf Niederländisch und auf Englisch viele Ressourcen über die Geschichte und Theologie des Katechismus, sowie Predigten zu den einzelnen Fragen und Sonntagen gibt, drohen diese Quellen in der deutschen Sprache – der Originalsprache des Katechismus – langsam aber sicher zu versiegen.

Diese Seite will solche deutschsprachigen Ressourcen zusammentragen und sie systematisch darbieten unter den jeweiligen Fragen des Katechismus.

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