Pastorenkonferenz des D-Netzes

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Gemeinsam nach Gottes Verheißungen ausstrecken

Vom 22. bis zum 25. April fand in Berlin die diesjährige Pastorenkonferenz des D-Netzes statt. Rund 300 Pastoren aus der gesamten Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland waren zusammengekommen, um aktuelle Fragen im Leib Christi zu thematisieren. Höhepunkte waren die Botschaften zur Teilnahme am aktuellen Geschehen unserer Zeit und der Vorbereitung auf die verstärkte Manifestation des Heiligen Geistes.

„Absolut hilfreich für unsere Arbeit“, „sehr beeindruckend“ und „äußerst erbauend“ lauteten einige Kommentare von Teilnehmern am Schluss der Konferenz. So waren denn auch die Themen, die im Rahmen der dreitägigen Konferenz besprochen wurden, an den Bedürfnissen der Gemeindepraxis ausgerichtet. Schon zu Beginn der Konferenz brachte der Gastgeber und Initiator des D-Netzes, Wolfhard Margies, zum Ausdruck, dass die Teilnehmer neben all dem Gehörten und Diskutierten auch Gott erleben sollten. Gelegenheit dazu gab es vielfach, denn das Programm war breit gestreut. So waren etwa Themen wie der Burnout (der übrigens am besten in der Arbeit und Kraft aus Gott vermieden werden kann, wer aus eigener Kraft arbeitet wird irgendwann ausgebrannt sein), die Kritikfähigkeit und Korrekturbereitschaft von Pasten, Aufgaben und Herausforderungen für Pastorenfrauen, die Gründung von Gemeinden, Jugendarbeit der Gemeinde aber auch der Kraft des Kreuzes Teil des Programmes.

Teilnahme an der Gesellschaft und Vision

Peter Wenz, Pastor der Biblischen Glaubensgemeinde in Stuttgart, betonte die Wichtigkeit von Information und Engagement von Christen in der Gesellschaft. Verstehen und Helfen sind nur dort möglich, wo Christen über die Situation der Menschen informiert sind und tätig werden. Am Beispiel eines Abgeordneten des Stuttgarter Landtages belegte er, dass Gott bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft hinein wirken will, wenn seine Diener vorbereitet sind– gehorsam und frei von Angst. Die Nähe zu den Menschen und ihren Lebensumständen erhöht die Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft, so Peter Wenz. Er erklärte, wie Gott zu ihm sagte, „dass Millionen von Menschen in unserem Land bereit sind, Jesus anzunehmen und auch bei ihm zu bleiben, wenn sie nur einmal die Botschaft richtig erklärt bekommen“. Tenor seiner Botschaft war: Wenn wir bereit sind, als Instrumente für Gott bereitzustehen und nach Möglichkeiten suchen, die Frohe Botschaft mit unseren Mitmenschen zu teilen, dann wird Gott Möglichkeiten schaffen und Türen öffnen, damit dies auch geschehen kann. An Beispielen aus seiner jüngsten Vergangenheit erläuterte Peter Wenz, wie Gott ihn mit Menschen in Kontakt gebracht hat, die Jesus angenommen haben. Viele dieser Menschen sind in unserem Umfeld und in unserer Stadt. Hier haben wir eine Aufgabe. Aber mit Gott ist das zu schaffen und der Erfolg sicher.

Anstiftung zur Revolution

Unter diesem provokativen Titel erläuterte Wolfhard Margies seine Studienergebnisse zum Thema „Ausgießung des Heiligen Geistes“. Er sprach regelrecht von einem „neuen Pfingsten“, das zu erwarten ist. Seine Gedanken bewegten sich um die Frage, „ob es eine Wiederholung von Pfingsten in irgendeiner Form gibt oder ob das Pfingstereignis vor 2000 Jahren ein einmaliges Geschehen war. Sie gipfelten in der Feststellung, dass sich dieses Pfingstereignis immer wiederholen kann und soll und dass es mithin ein dringend notwendiges Gebot ist, eine solche neue Erfahrung zu begehren“, so Margies. Bewegten sich in den letzen 200 bis 300 Jahren nur einzelne Personen oder kleinere Bewegungen in diesen Dimensionen von Heilig-Geist-Erfahrungen, so ist zu erwarten, dass der Strom derer anschwellen wird, die die Fülle des Geistes und der Herrlichkeit- und Krafterfahrungen suchen und finden werden. Diese werden dann die Norm bilden und die Christenheit sowie das ganze Weltgeschehen entscheidend prägen, bis die Gemeinde von der Erde genommen wird. Weiter erläuterte er, dass die Entfaltung des endzeitlichen Szenarios mit dem Auftreten des Antichristen unter dem Einfluss der reifen und triumphierenden Gemeinde der letzten Zeit gar nicht möglich ist. Seine Ausführungen führten zu dem Schluss: „Demnach ist durchaus zu erwarten, dass kommende Heilig Geist- und Pfingsterfahrungen stärker werden als die scheinbar unübertreffbare Pfingst-Urerfahrung vor 2000 Jahren in Jerusalem. Auch hier wird der spätere Tempel (die Gemeinde), der herrlichere sein. Wir gehen, wenn wir wollen, glanzvollen Zeiten entgegen … ohne das werden wir in unserm Auftrag scheitern“, so Margies.

Weitere Informationen

So hat sich die Versammlung erneut deutlich gegen die Bewegung „Wort und Geist“ von Helmut Bauer ausgesprochen, vom dem sich das D-Netz bereits 2006 getrennt hatte. Es wurde darauf hingewiesen, dass bereits zahlreiche Gemeinden durch diese Bewegung gespalten wurden. Pastoren sind angehalten mit Personen, die mit der Bewegung sympathisieren, zu sprechen und sie über die betreffenden Gefahren aufmerksam zu machen.

gefunden: Charisma-magazin.eu

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