Why Does God Want Us to Sing?

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In meinem Artikel „So sie’s nicht singen, gläuben sie’s nicht“ kommentierte ich kritisch die musikalische Entwicklung und Veränderung in den Gemeinden der letzten Jahrzehnte. Ich habe in diesem Zusammenhang kurz zwei Aspekte thematisiert:

  1. die Schrift selbst fordert uns konkret zur musikalischen Anbetung Gottes, zur gegenseitigen Ermahnung und Auferbauung auf (Kol3,16; Eph5, 17).
  2. Inhalt und Ziel sind grundsätzlich Belehrung und Ermahnung, das Wort des Christus bzw. der Willens des Herrn.

Aufmerksam gemacht durch eine Ankündigung auf der Seite von Peter Voth „TheYoungReformer“ möchte ich diesen Gedankengang etwas erweitern und durch einige Gedanken Bob Kauflin’s ergänzen, welche dieser in einem Interview äußert.

Er stellt in diesem Interview die besondere Qualität von Musik dahingehend heraus, Inhalte nachhaltiger in Erinnerung behalten zu können. Dabei verweist er auf die Begebenheit, in welcher Mose das von Gott empfangene Gesetz aufschrieb, dieses den Leviten gab, damit jene es wiederkehrend, alle sieben Jahre dem Volk Israel vorlesen sollten.

Wir lesen dazu in der Schrift:

5.Mo31,19-30 »So schreibt euch nun dies Lied und lehret es die Kinder Israel und legt es in ihren Mund, daß mir das Lied ein Zeuge sei unter den Kindern Israel. Denn ich will sie in das Land bringen, das ich ihren Vätern geschworen habe, darin Milch und Honig fließt. Und wenn sie essen und satt und fett werden, so werden sie sich wenden zu andern Göttern und ihnen dienen und mich lästern und meinen Bund fahren lassen.Und wenn sie dann viel Unglück und Angst betreten wird, so soll dieses Lied ihnen antworten zum Zeugnis; denn es soll nicht vergessen werden aus dem Mund ihrer Nachkommen. Denn ich weiß ihre Gedanken, mit denen sie schon jetzt umgehen, ehe ich sie in das Land bringe, das ich geschworen habe. Also schrieb Mose dieses Lied zur selben Zeit und lehrte es die Kinder Israel. Und befahl Josua, dem Sohn Nuns, und sprach: Sei getrost und unverzagt; denn du sollst die Kinder Israel in das Land führen, das ich ihnen geschworen habe, und ich will mit dir sein. Da nun Mose die Worte dieses Gesetzes ganz ausgeschrieben hatte in ein Buch, gebot er den Leviten, die die Lade des Zeugnisses des HERRN trugen, und sprach: Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es an die Seite der Lade des Bundes des HERRN, eures Gottes, daß es daselbst ein Zeuge sei wider dich. Denn ich kenne deinen Ungehorsam und deine Halsstarrigkeit. Siehe, wo ich noch heute mit euch lebe, seid ihr ungehorsam gewesen wider den HERRN; wie viel mehr nach meinem Tode! So versammelt nun vor mich alle Ältesten eurer Stämme und eure Amtleute, daß ich diese Worte vor ihren Ohren rede und Himmel und Erde wider sie zu Zeugen nehme. Denn ich weiß, daß ihr’s nach meinem Tode verderben werdet und aus dem Wege treten, den ich euch geboten habe. So wird euch dann Unglück begegnen hernach, darum daß ihr übel getan habt vor den Augen des HERRN, daß ihr ihn erzürntet durch eurer Hände Werk. Also redete Mose die Worte dieses Liedes ganz aus vor den Ohren der ganzen Gemeinde Israel «

Auch dieser Bibeltexte verdeutlicht klar und deutlich den unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem geistlichen Liedgut als solchem und der transportierten Lehre und Dogmatik.

Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder dienen dazu Gottes Willen und Wort:

  1. gemeinsam in Einigkeit zu bezeugen
  2. besser in Erinnerung zu behalten bzw. nicht zu vergessen

Dies, damit das Volk Gottes das Wort Gottes hören, lernen und halten können soll.

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