Ohne Ehrfurcht vor Gott – Die Linke

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Die Linke engagiert sich für die Streichung der „Ehrfurcht vor Gott“ als Ziel der Erziehung nach Artikel 7 Landesverfassung sowie des § 2 des Schulgesetzes von NRW. 

Hamm (idea) – Die Partei „Die Linke“ in Nordrhein-Westfalen will die „Ehrfurcht vor Gott als Ziel der Erziehung“ aus der Landesverfassung streichen. Ethik soll Pflichtfach werden, und Privatschulen sollen nicht mehr staatlich gefördert werden.

Diese Forderungen sind im Parteiprogramm für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 enthalten. Es wurde nach heftigen Diskussionen der rund 240 Delegierten am 8. November in Hamm verabschiedet. Trotz knapp 500 Änderungsanträgen blieben die religionskritischen Passagen meist bestehen. Zwar wurde die Forderung nach einer generellen Abschaffung des Religionsunterrichts aus dem Programm gestrichen, das Fach soll aber nur noch ein freiwilliges Angebot sein. Darüber hinaus fordert „Die Linke“ die Abschaffung von Schulnoten, eine Legalisierung von Cannabis und die Verstaatlichung von Energiekonzernen. Bis Klasse zehn sollen alle Schüler gemeinsam unterrichtet werden und selbst entscheiden, was und wie sie lernen.

Ein Schelm wer meint, es ginge der Linken um einen weltanschaulichen Gegenentwurf, geht es der SED-Nachfolgepartei doch sicher nur um Meinungsfreiheit…

Idea-Artikel: Linke in NRW: „Ehrfurcht vor Gott“ streichen

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