Mit Werten erziehen und prägen

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Erziehungsbücher und Ratgeber sind keine Mangelware. Auch aus biblischer Perspektive gibt es heute empfehlenswerte Literatur, auf welche ich auch schon gelegentlich hingewiesen habe.  Dieses Buch möchte ich jedoch besonders empfehlen. Nicht nur weil ich das Autorenehepaar – Jürgen und Bärbel Fischer – persönlich kenne und schätze, sondern insbesondere wegen der Praxisnähe und Alltagstauglichkeit des Buches. Auch schwierige und problematische Themenbereiche werden nicht ausgespart, sondern von der Schrift her beleuchtet. Die absolute Autorität der Schrift – auch und gerade in der Erziehung – wird betont und nicht zuletzt herausgestellt, daß durch schriftgemäße Erziehung der eigenen Kinder auch Eltern eine gottgewolle Veränderung im eigenen Leben zu erwarten haben. Zitat von der Webside des Autors: 

Das Praxishandbuch ist als Hilfestellung für christliche Eltern gedacht, die vor der Frage stehen, wie sie ihrem Kind ethische Themen im Alter von sechs Jahren bis zur Pubertät beibringen können. Es ist das Buch, das wir uns als Ehepaar vor 13 Jahren gewünscht hätten, als das Thema Werteerziehung für uns brandaktuell wurde.
Insgesamt wurden fast 90 Themen nach Biblische Kernaussagen zum Thema sowie Tipps für die Vermittlung und Erziehung und Fragen zur Selbstreflexion aufgearbeitet. Das Spektrum reicht von Themen für kleine Kinder (z.B. Dickköpfigkeit, Undank, Faulheit) bis zu typischen Teenagerthemen wie Starkult, sündige Gedanken und Freundschaft mit dem anderen Geschlecht.
[…]

Dieses Praxishandbuch richtet sich an christliche Eltern und Erziehende, die Gottes Wort ernst nehmen und ihre Kinder in der Weisheit der Bibel unterweisen wollen.
Im Zentrum der christlichen Erziehung stehen zwei Dinge: Die Belehrung durch die Eltern und das Vorbild der Eltern. Wenn die Bibel von „Belehrung“ spricht, dann stehen wir Eltern in der Gefahr, den Begriff falsch zu füllen: Belehrung ist mehr als Wissensvermittlung. Biblische Belehrung ist erst dann erfolgreich, wenn die Kinder fähig sind, das Gelernte anzuwenden und an andere weiter zu geben (vgl. Spr 22,17-211). Belehrung findet permanent statt. Sie ist nicht auf bestimmte Zeiten (Andacht, Gute-Nacht-Geschichte u. ä.) beschränkt. Es ist für christliche Eltern eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, die Gelegenheiten, die sich im Alltag ergeben, um über Gottes Wort zu reden, auch zu nutzen. Gerade christliche Familien werden von „Zeitdieben“ heimgesucht, die versuchen, die Belehrung der Kinder zu verhindern. Hier ist es wichtig, eine Kultur des Redens und insbesondere des Redens über Gottes Wort in der Familie zu entwickeln. Belehrung ist nicht die Aufgabe der Kinderstunde oder des Kindergottesdienstes, sondern die Aufgabe der Eltern! Gemeindliche Angebote sind Zusatzangebote – mehr nicht! Nicht der Gemeinde, sondern den Eltern hat Gott den Erziehungsauftrag übertragen.
Jürgen Fischer

Eine PDF-Version des Buches kann hier kostenlos von der Webside Frogwords heruntergeladen werden. Als einzige „Bedingung“ bei tatsächlicher Nutzung bzw. Verwendung des Buches gibt der Autor nachstehendes an:

Wir geben dieses Praxishandbuch in der digitalen Fassung kostenlos ab, weil wir glauben, dass wir kein Recht auf seinen Inhalt haben. Wir sind selbst von Gott durch die Bibel beschenkt worden und freuen uns jeden Tag neu an dem, was Gott uns persönlich durch sein Wort zu sagen hat. ABER – EINE BITTE: Wer sich das Praxishandbuch als pdf-Dokument nicht nur herunterlädt, um es kurz anzuschauen, sondern um davon zu profitieren, der verpflichtet sich dazu, es für JEDEN DOWNLOAD an DREI (als Zahl: 3) befreundete Christen weiterzuleiten. Das Verbreiten ist der Preis fürs Runterladen.

Eine faire Praxis. Als Appetitmacher kann man sich hier einen Vortrag des Autors zum Thema Erziehung anhören:

Jürgen Fischer: Ziele der Kindererziehung
[podcast]http://audio.kassettothek.de/mp3/ktn01602.mp3[/podcast]
Frogwords.de

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