Offener für den Heiligen Geist

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„Offener für den Heiligen Geist“. Dies wünscht sich der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), Pastor Roman Siewert (Norddeich) nicht nur für seine Bewegung, sondern auch für andere Kirchen. Man könnte meinen, die Pfingstbewegung hat aus ihrer Geschichte und aus den Auswüchsen ihrer extremen Strömungen gelernt, aber in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift GEISTbewegt (Erzhausen bei Darmstadt) ruft Siewert ganz genau dazu auf.

Im BFP-Monatsmagazin mit dem Titelthema „Wie pfingstlich sind wir Pfingstler?“ übt Siewert auch Selbstkritik. Es fehle in Gemeinden an Kraft, das Evangelium umzusetzen: „Ein Geist der Ermutigung, der Versöhnung und Vergebung sollte unter uns reichlich Raum finden.“ An Erkenntnis, Konzeptionen oder Strategien mangele es nicht. Nötig sei aber „ein Verlangen nach ‚mehr’ – besser ‚noch mehr’ – vom Geist Gottes“, so Siewert. Es sei wichtig, sich vom Geist Gottes und nicht vom Zeitgeist leiten zu lassen. Zur pfingstlichen Identität gehöre „die Frucht des Geistes“ wie Sprachengebet, missionarische Leidenschaft und die Kraft zum Zeugensein. Idea

Mir ist zu erst einmal die „Geistesfrucht“ des Sprachengebets unbekannt, was sicherlich einer entgegengesetzten Theologie angerechnet werden darf, aufhorchen lassen sollte jedoch das grundsätzliche Selbstverständnis des Präses bzw. BFP.

Siewert sieht eine Aufgabe seines Bundes auch darin, in anderen Kirchen und Freikirchen Mut zu machen, sich für den  Heiligen Geist zu öffnen.

Es wäre schön wenn man dies unter Selbstüberschätzung abhaken könnte, aber die Geschichte der charismatischen Bewegung und ihrer zerstörerischen Kraft innerhalb der Kirche ist bekannt.

sdg
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