BFP: Zungenrede „Anfangszeichen“ der Geistestaufe

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Der BfP strebt die Ökumene an. In einer Mitgliederversammlung der ACK am 3. März in Berlin, erklärte Pastor Werner Fraas (Stuttgart), Mitglied der BFP-Bundesleitung, dass die Taufe von Glaubenden sowie die Kraftausrüstung durch den Heiligen Geist der Pfingstbewegung wichtig sei. Dabei sei das Gebet in fremden „Zungen“ (Sprachen) ein Anfangszeichen der Geistestaufe.

Die pfingstliche Sonderlehre der „Geistestaufe“ unterscheidet zwischen Christen mit und ohne der von Pastor W. Fraas angesprochenen Kraftausrüstung. Der ehemalige Präses des BfP verteidigt diese Sonderlehre so:

Aber wir glauben nicht, dass der Christ durch die Geistestaufe eine höhere Stufe einnimmt und auf andere herabschauen kann. Er ist auf dem Weg der Gnade einen Schritt weitergegangen. Er hat eine neue wichtige Erfahrung gemacht, durch die ihm Christus größer und sein Christenleben vertieft und bevollmächtigt wird. Reinhold Ulonska über die Geistestaufe, (R.U. war über 25 Jahre Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP))

Zwar distanziert man sich semantisch von einer Zwei- oder Dreistufen-Lehre, spricht dann jedoch von “Schritten”, “Vertiefung” und einer “Bevollmächtigung”. Nichts anderes meinten die Väter dieser Lehre. Mehr über diese Sonderlehre hier.

Aus dem Vorstand der ACK hieß es, es gebe keine grundsätzlichen Bedenken gegen eine Gastmitgliedschaft, wohl aber weiteren Gesprächsbedarf, etwa zum Missionsverständnis und zur Geistestaufe. Der BFP war bereits von 1975 bis 1984 Gastmitglied der ACK, schied jedoch aus, weil er den Sinn einer Mitgliedschaft in Frage gestellt sah. Laut BFP-Pastor Fraas hatten damals zahlreiche Gemeinden gedroht, aus dem BFP auszutreten, wenn dieser in der ACK bleibe. Solche Ökumene-kritischen Stimmen gebe es heute nur noch vereinzelt, so Fraas. Idea-Spektrum

sdg
apologet

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