Nur 1-2 Prozent homosexuell Orientierte

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Zwischen 1 und 2 Prozent der US-Bürger sind homosexuell orientiert

Studie des Centers for Desease Control and Prevention (CDC) liefert repräsentative Aussagen

(MEDRUM) Nach Untersuchungen des «Centers for Disease Control and Prevention» der USA liegt der Anteil von US-Bürgern mit homosexueller Orientierung zwischen 1 und 2 Prozent. Diese Erkenntnisse beruhen auf einer repräsentativen Studie, deren Ergebnisse im März 2011 veröffentlicht wurden.

In die Untersuchung des CDC über sexuelles Verhalten und sexuelle Orientierung wurden 13.495 Personen im Alter von 15 bis 44 Jahren einbezogen. Unter den Frauen im Alter von 18 bis 44 Jahren beträgt der Anteil homosexuell orientierter Personen 1,1 % und unter Männern 1,7 %.  Die Zuverlässigkeit der Erhebung kann als hoch angesehen werden (für beide Geschlechtergruppen beträgt die Standardabweichung lediglich +/ 0,2 Prozent). Nach diesen Ergebnissen beträgt der Anteil homosexuell orientierter Menschen in der US-Bevölkerung insgesamt bei etwa 1,5 %. Dies liegt weit unterhalb der Zahlen, die von Lesben- und Schwulenverbänden und einigen Regierungsstellen für die deutsche Bevölkerung genannt werden. So verbreitete die Bundeszentrale für politische Bildung 2010 die Annahme, zwischen 10 und 15 Prozent der Bevölkerung sei homosexuell orientiert. Auch die rot-grüne Landesregierung von NRW ging bei ihrer Ausschreibung eines Aktionsplanes gegen Homophobie Anfang 2011 von weit höheren Bevölkerungsanteilen aus. Sie sprach von bis zu 10 Prozent der Bevölkerung, die Schätzungen zufolge homosexuell orientiert seien.

Quelle: Medrum

[gview file=“http://www.cdc.gov/nchs/data/nhsr/nhsr077.pdf“]

 

2 Kommentare

  1. Hi!

    Ich finde diese Zahlen interessant, frage mich aber, wie es bei offiziellen Stellen, also nicht nur bei Schwulen- und Lesbenverbänden, zu weitaus höheren Zahlen kommt. Wie erklärt sich das? Bewußte Manipulation? Falsch oder ungenau vollzogene Studien?

    Ich selbst kann eine geringere Zahl nur begrüßen, da es weitaus mehr Menschen so einiges an „Leid“ erspart. Das meine ich nicht zynisch.

    LG
    clf

    1. Hi Clf, ich begrüße das aus genau demselben Gesichtspunkt wie Du! Woher diesee signifikante Unterschied? Betrugs- oder Manipulationsvorwürfe müssten erstmal bewiesen werden, allerdings erscheint eine unseriöse Datenerhebung m.E. als wahrscheinlich. Es geht letztlich um gesellschaftlichen Einfluss und politische Macht.
      LG
      Andreas

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