Theologische Beiträge

Ich beginne mit einer grundlegenden theologischen Arbeit Dr. Martin Luthers (de servo arbitrio) und der Dogmatikarbeit eines Freundes (Zur Konstitution von Kirche – Gespräch mit Calvin).

De servo arbitrio (dt. „Über den geknechteten Willen“) ist eine Schrift Martin Luthers vom Dezember 1525. Sie wurde als Reaktion auf die humanistische Lehrmeinung des Erasmus von Rotterdam vom September 1524 verfasst und gilt als einer der bedeutendsten theologischen Texte Martin Luthers.
Arbitrium ist das lateinische Wort für „Wahlvermögen“, im Unterschied zu voluntas, das den Willen als kraftvolle Gemütsregung meint.
Thema der Schrift Luthers ist die wiederholt diskutierte Fragestellung, ob der Mensch nach dem Sündenfall die Freiheit behalten habe, sich aus eigener Kraft für die göttliche Gnade zu entscheiden, oder ob diese Entscheidung selbst bereits Geschenk der Gnade sei.

Benjamin Kilchor untersucht in seiner Arbeit, Zur Konstitution von Kirche – Gespräch mit Calvin, im Wesentlichen drei Problemfelder unter reformiertem Blickwinkel: Erstens die Frage danach, wie man bei Kirchengründungen und Kirchenspaltungen unterscheiden kann zwischen Gottes Werk und Menschenwerk, zweitens die Frage nach der Unsichtbarkeit und Sichtbarkeit der Kirche und drittens die Frage nach dem Amt. Anschliessend setzt er die theologischen Positionen in Bezug zu konkreten d.h. praktischen Fragestellung.

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