Die Ur-Tyrannis – oder der Nephilim-Staat

Waren die Nephilim Riesen, Engelwesen – oder die ersten Tyrannen der Menschheitsgeschichte?
Genesis 6 erzählt keine bizarre Mythenstory, sondern legt den Urgrund politischer Gewalt frei. Der Text entlarvt eine Welt, in der Herrscher sich göttliche Titel anmaßen, Menschen zu Besitz erklären und Gewalt sakral legitimieren.

Von der vorsintflutlichen Machtelite über den Pharao bis zum Kaiserkult zieht die Bibel eine durchgehende Linie: Wo Herrschaft absolute Loyalität fordert, beginnt Anbetung – und das Gericht ist nicht fern. Dieser Beitrag zeigt, warum Genesis 6 eine radikale Kritik vergöttlichter Staatlichkeit ist und weshalb die Ur-Tyrannis bis heute wiederkehrt.

3. Advent – Der Herr, der umkehrt (Lukas)

Kopf ab für die Wahrheit? Warum Advent politisch gefährlich ist

Advent ist kein sentimentales Warten im Kerzenschein, sondern eine Kampfansage an die Anmaßung der Macht. Johannes der Täufer verlor seinen Kopf nicht für fromme Poesie, sondern weil er die Grenzen staatlicher Kompetenz markierte: Er wies den König in dessen privater Lebensführung in die Schranken und bezahlte dafür mit dem Leben. Die Lektion sitzt: Ein Staat, der zum totalitären Leviathan wird, duldet keine Kritik – weder im Eheschlafzimmer noch im Gewissen.

Wer heute für Eigentum, Freiheit und das biblische Fundament aufsteht, lebt gefährlich. Doch lassen wir uns nicht einschüchtern. Der „Stärkere“ hat die Axt bereits an die Wurzel gelegt. Alle Ideologien, die sich gegen Gottes ewiges Recht stellen, werden fallen. Feiern wir Advent als das, was er ist: Das Ende der Angst vor Menschen und den Beginn des wahren Gerichts.

Lesen Sie, warum Geusterunterscheidung keine Option, sondern Pflicht ist:

Die Bundestheologie 

Florian Weicken, Zürich Presbyterianische Gemeinde, hat im Mai 2025 die reformierte Bundestheologie präzise auf den Punkt gebracht: Heilsgeschichtlich existieren im Kern nur der Bund der Werke (Adam) und der Bund der Gnade (Christus). Alle weiteren Bünde sind keine Konkurrenzsysteme, sondern Entfaltungen dieses einen Gnadenbundes. Es gibt keine doppelten Heilswege für Israel und Gemeinde, sondern ein … Weiterlesen

Das „Kakopoiós-Prinzip“ – Die Rückkehr des frommen Staates

Die Rückkehr des frommen Staates Ein Blick in den Gerichtssaal von Helsinki offenbart eine verstörende Parallele: Der Prozess gegen Päivi Räsänen erinnert frappierend an römische Mechanismen der Christenverfolgung. Der Autor analysiert, wie der säkulare Staat sich zunehmend als „Heilskörper“ inszeniert und abweichende Meinungen nicht mehr diskutiert, sondern pathologisiert. Erfahren Sie, warum der Apostel Petrus uns auf die Rolle als „Übeltäter“ vorbereitet hat und warum unsere größte politische Kraft nicht im Protest liegt, sondern in der Unverfügbarkeit unseres Gewissens.

Corona – Die hermeneutische Krise, die den wahren Gottesdienst offenbarte

Zustand: Die trügerische Ruhe Corona ist für die meisten Pastoren und Gläubigen erledigt. Man macht weiter wie zuvor. Doch die entscheidenden Fragen liegen weiterhin ungelöst im Raum – und sie betreffen nicht Infektionsschutz, sondern Herrschaft, Theologie und Anbetung. Die Diagnose: Ein Offenbarungsakt Die Pandemie hat gezeigt, wem Christen wirklich glauben, wenn es ernst wird. Die … Weiterlesen

Warum Klimakatastrophismus nicht ins biblische Weltbild passt

– und warum der Regenbogen die lauteste Gegenstimme ist Der moderne Klimakatastrophismus lebt von einem apokalyptischen Grundton: Die Menschheit stehe am Rand des Zusammenbruchs, und nur tiefgreifende staatliche Eingriffe könnten die Welt vor dem ökologischen Untergang retten. Dieses Narrativ klingt religiös – es arbeitet mit Schuld, Angst, Buße und Heilsversprechen –, doch es ist ein … Weiterlesen

Staatsaktivisten als Richter

Warum die Wahl Ann-Katrin Kaufholds ein Weckruf sein muss Es sind nicht die lauten Debatten, die den entscheidenden Ton für die Zukunft angeben. Es sind Hinterzimmer und stille Wahlen, von denen kaum jemand Notiz nimmt. So geschehen bei der Besetzung neuer Verfassungsrichter. Nominiert wurden zwei SPD-Juristinnen: Frauke Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin Kaufhold. Brosius-Gersdorf fiel durch, Kaufhold … Weiterlesen

„Phrasenbefreit“ – Schumpeter, die Dreiständelehre und das Ende des Goldstandards

Was sagt die Finanzgeschichte über den Zustand unserer Gesellschaft? Joseph Schumpeters berühmtes Zitat von 1918 verweist auf eine Wahrheit, die im Lärm politischer Phrasen oft untergeht: Geld lügt nicht. Die Art, wie wir mit Schulden, Eigentum und Werten umgehen, offenbart unser geistliches, kulturelles und politisches Fundament – oder dessen Verfall. Dieser Essay verbindet Schumpeters Einsicht … Weiterlesen

Die Offenbarung – Christus oder Cäsar?

Das Buch der Offenbarung von Jesus Christus, ein Brief an die sieben Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea, ist für die meisten sprichwörtlich ein „Buch mit sieben Siegeln“, oft mit spekulativ-apokalyptischer Interpretation. Der Begriff „Offenbarung“ (griech. »apokalyptein«) bedeutet „enthüllen, entlarven, aufdecken, offenlegen“ und hat ursprünglich nichts mit einem katastrophalen Ende der Welt zu tun.

Recht auf Eigentum: unbedingtes Gebot Gottes

Aus biblischer Sicht ist das »Recht auf Eigentum« nicht nur natürliches Recht, vielmehr ein unbedingtes »göttliches Gebot«. Wer dieses Recht einschränkt, es an Bedingungen knüpft oder – zu welchem Zweck auch immer – andere bestiehlt, sündigt unmittelbar gegen Gott. | 2Mo20:15; 5Mo5:19; 3Mo19:11