Das Eintreten für bzw. die Verteidigung des Evangeliums ist wichtig. Wichtig, weil uns die Schrift dazu auffordert. Eines darf darüber jedoch nicht vergessen werden, weil uns die Schrift ebenso dazu auffordert: die Liebe. Luther empfahl deswegen im Zweifelsfall den „Maßstab der Liebe“ anzulegen – dem „canon charitatis“ zu folgen und das Christsein des andern anzunehmen. Das letzte Urteil über den „Maßstab des Glaubens“ des Herzens kommt Gott allein zu; Gott sieht das Herz an. Dennoch aber müssen wir uns, was unsere Verantwortung für die lehrmäßige Entfaltung der christlichen Wahrheit betrifft, um höchstmögliche Klarheit und Deutlichkeit bemühen. „Es ist Sache der Liebe“, sagt Luther, „alles zu ertragen [1Kor 13,7] und allen zu weichen. Dagegen ist es Sache [der öffentlichen Lehre] des Glaubens, schlechthin nichts zu ertragen und keinem zu weichen.“
Die Frauenfrage als Autoritätsfrage
Ehe und Kirche als Räume der Berufung Einleitung – Autorität als Bundesauftrag Die Debatte um die Rolle der Frau in der Kirche ist selten nur eine Frage der Exegese. Sie berührt das Herz der biblischen Ordnung: die Frage nach Autorität. Wer darf im Namen Christi sprechen? Woher kommt geistliche Legitimität? Ist sie Ausdruck persönlicher Begabung, … Weiterlesen


Nicht erst in den letzten zehn bis zwanzig Jahren ist es zu großen Veränderung der Musik in den Gemeinden gekommen, bereits früher hat es Umbrüche gegeben. Kirchengesangsbücher geben über die Entwicklungsgeschichte, weg von Chorälen hin zu den Evangeliumslieder Aufschluss und wir kennen die Entwicklung bis zu den modernen charismatischen Lobpreis- und Anbetungsliedern. Die Frage stellt sich, wie tatsächlich schriftgemäßes Lob Gottes und musikalische Anbetung aussehen sollte.