Offenbarung 18 – Der Untergang der Welt

Der hermeneutische Kurzschluss: Die pietistische Verengung als Flucht vor der Institutionenkritik In der aktuellen Landschaft theologischer Publikationen und Predigten stellt die Auslegung von Offenbarung 18 durch Johannes Müller eine bemerkenswerte Ausnahme dar. Sie besticht durch eine philologische Präzision, die Babylon nicht als bloßes historisches Kuriosum oder rein moralisches Sumpfgebiet behandelt, sondern als ein globales ökonomisches … Weiterlesen

Der einkalkulierte Tod

Ein Essay über unsichtbare Opfer, linken Terror und das Schweigen des Kanzleramts Es gibt Ereignisse, deren wahre Wucht sich nicht in Eilmeldungen erschöpft. Der Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin-Brandenburg war kein „technisches Problem“ und keine bloße „politisch motivierte Sachbeschädigung“. Er war ein Stresstest für das Zivilisationsniveau unserer Gesellschaft. Wenn in einer winterlichen Millionenmetropole Zehntausende … Weiterlesen

Das „Kakopoiós-Prinzip“ – Die Rückkehr des frommen Staates

Die Rückkehr des frommen Staates Ein Blick in den Gerichtssaal von Helsinki offenbart eine verstörende Parallele: Der Prozess gegen Päivi Räsänen erinnert frappierend an römische Mechanismen der Christenverfolgung. Der Autor analysiert, wie der säkulare Staat sich zunehmend als „Heilskörper“ inszeniert und abweichende Meinungen nicht mehr diskutiert, sondern pathologisiert. Erfahren Sie, warum der Apostel Petrus uns auf die Rolle als „Übeltäter“ vorbereitet hat und warum unsere größte politische Kraft nicht im Protest liegt, sondern in der Unverfügbarkeit unseres Gewissens.

Die Offenbarung – Christus oder Cäsar?

Das Buch der Offenbarung von Jesus Christus, ein Brief an die sieben Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea, ist für die meisten sprichwörtlich ein „Buch mit sieben Siegeln“, oft mit spekulativ-apokalyptischer Interpretation. Der Begriff „Offenbarung“ (griech. »apokalyptein«) bedeutet „enthüllen, entlarven, aufdecken, offenlegen“ und hat ursprünglich nichts mit einem katastrophalen Ende der Welt zu tun.

Recht auf Eigentum: unbedingtes Gebot Gottes

Aus biblischer Sicht ist das »Recht auf Eigentum« nicht nur natürliches Recht, vielmehr ein unbedingtes »göttliches Gebot«. Wer dieses Recht einschränkt, es an Bedingungen knüpft oder – zu welchem Zweck auch immer – andere bestiehlt, sündigt unmittelbar gegen Gott. | 2Mo20:15; 5Mo5:19; 3Mo19:11

Was ist mit Widerstand Dr. Lloyd-Jones?

Was ist mit Widerstand? Wir haben doch das Recht, als Christen so zu argumentieren: Wenn ein Staat, ein König oder ein Kaiser oder ein Gouverneur oder ein Diktator oder sonst jemand tyrannisch wird, dann können wir als Christen sagen, dieser Staat verstößt gegen das Gesetz seines eigenen Wesens und seiner Verfassung, wie es in Römer 13 niedergelegt ist.

Die »Banalität des Bösen« oder die Kulmination der sozialen Experimente

Die letzten 50 Jahre haben uns dies in unserem Teil der Welt etwas vergessen lassen. Wir befinden uns nun tatsächlich im fünften Corona-Jahr (!). Wobei diese Bezeichnung ja bereits Teil des Problems ist. Im Folgenden werden kurz einige Experimente bzw. Phänomene aufgeführt, welche die »Banalität des Bösen« etwas handgreiflicher machen:

Medizinische Gesundheitsvorsorge versus Biosicherheit

Hauptunterschied zwischen der herkömmlichen Gesundheitsvorsorge und Biosicherheit ist der Wegfall der selbstbestimmten gesundheitlichen Eigenverantwortung hin zu einer staatlich vorgegebenen, kontrollierten und durchgesetzten Pflicht zur Nichtinfektiosität, von einer medizinischen zu einer militärischen Herangehensweise.