In Hannover finden am 13. und 14. März 2010 die Bibeltage statt. Thema: Hoffnung ohne Ende – Die Botschaft des 1. Petrusbriefes. Referenten: Kurt Philipp, Leiter des christlichen Tagungszentrum “Haus Felsengrund” in Zavelstein, Mitarbeiter im Maleachikreis. Pastor Dr. Wolfgang Nestvogel, Pastor der Bekennenden Evangelischen Gemeinde Hannover und Rektor der ART. Mehr…
Hat Ron Kubsch (TheoBlog) gerade heute erst auf ein neu – auf Deutsch – erscheinendes Buch von Tim Keller »The Reason for God: Belief in an Age of Skepticism« hingewiesen, lese ich von einem weiteren Buch das im Herbst im Brunnenverlag (Basel) nun auch auf Deutsch erscheint wird: »The Prodigal God: Recovering the Heart of the Christian Faith«. Tim Keller hat in seinem Buch nicht – wie so oft – nur den “verlorenen Sohn” im Blick, sondern legt legt den Text aus Lk 15:1-3, 11-32 genauer aus. Mehr…
In der Zeit vom 08. – 10. Oktober 2009 fand die Hirtenkonferenz 2009 statt. John Piper war in Deutschland und hat auf der Hirtenkonferenz 2009 in Bonn zu dem Thema: Jesus Christus kennen und leben gesprochen. Die Vorträge J. Pipers mit deutscher Übersetzung sind hier sowohl online zu hören und runterzuladen. Auf der Seite des EBTC ist auch ein Interview in deutscher Sprache einzusehen. Thema des Interview’s: Der Dienst eines Predigers.
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In der Zeit vom 10.-13. Mai 2010 findet in Berlin am EBTC das Seminar “Kirchengeschichte: Die Puritaner” statt. Referent ist der Enkel Martyn Lloyd-Jones, Dr. Christopher Catherwood.
“Die Puritaner – Reformbewegung vom 16. – 18. Jahrhundert oder Schimpfwort? Viele Namen dieser Bewegung sind uns wohl bekannt. Doch was trieb diese Leute an, welche Ziele verfolgten sie und was können wir von ihnen heute noch lernen? Dr. Christopher Catherwood, ein Enkel von Martyn Lloyd-Jones wird diese Epoche, welche die Gemeinde nachhaltig prägte, für uns beleuchten.” Mehr…
“Diese übertriebene Halbwahrheit, dass die Gemeinde ‘auf Bedürfnisse eingehen‘ müsse … bringt ungewollte Folgen mit sich. Genauso wie das moderne Streben der Gemeindewachstumsbewegung nach ‘Relevanz‘ deren Weg in die Irrelevanz sein wird, so wird auch die moderne Sorge um ‘Bedürfnisse‘ die Gemeinde zu einem Resonanzboden für modischen Bedürfnisse machen, der die eine Stimme übertönen wird, die das wirkliche menschliche Bedürfnis hinter allen wahrgenommenen Bedürfnissen anspricht. Denn wenn echte Bedürfnisse ein erster Schritt hin zum Glauben und Gebet sind, dann sind falsche Bedürfnisse deren Gegenteil. Wie George Macdonald beobachtete: ‘Das Bedürfnis, das keines ist, ist ein Dämon, der deinem Leben den Saft aussaugt.‘” Os Guinness, Dining with the Devil: The Megachurch Movement Flirts with Modernity Mehr…
Die Erwartungshaltung an eine Predigt fällt – wie sollte es anders sein – höchst unterschiedlich aus. Seit über dreißig Jahren höre ich regelmäßig, mindestens eine Predigt in der Woche. Darunter gab es rhetorisch brillante Predigten und erwartungsgemäß auch das Gegenteil. Nur in Ausnahmefällen gehörten Auslegungspredigten dazu. Seit nun über einem Jahr höre ich fast ausschließlich Auslegungspredigten und kann mir nichts anderes mehr vorstellen. Ein paar wenige Gedanken dazu warum… Mehr…
Charles Spurgeon erzählte wie George Whitefield, “der große Evangelist des 18. Jahrhunderts, von einer Gruppe von Kritikern verfolgt wurde, die sich ,Hell-fire Club’ nannten. Wenn Whitefield unter freiem Himmel predigte, stand diese kleine Gruppe an der Seite und äffte ihn nach. Sie glaubten kein Wort von dem, was er sagte. Der Anführer trug den Namen Thorpe. Eines Tages, als Thorpe vor seinen Kumpanen Whitefield nachäffte, seine Predigt mit brillanter Genauigkeit wiedergab und auch seinen Tonfall und Mimik perfekt nachahmte, war er plötzlich selbst so getroffen, dass er sich setzen musste und sich auf der Stelle bekehrte.” Charles Spurgeon, The Metropolitan Tabernacle
In regelmäßigen Abständen bekomme ich Post: “Testen sie vier Wochen unverbindlich, kostenlos und ohne Risiko: Zeitung XY”. In Zeiten des Fernabnahmegesetzes kann telefonisch oder online bestellte Ware ohne Angabe von Gründen nach zwei Wochen zurückgeschickt werden. Niemand will die sprichwörtliche “Katze im Sack” kaufen…. Kann man auch Jesus “ausprobieren“, Jesus “testen“? Mehr…
Im Neuen Testament wird einige, wenige Male ein Phänomen thematisiert, welches für sich genommen, als nicht besonders spektakulär zu bezeichnen ist: Das Reden in Fremdsprachen. In der pfingst-/charismatischen Bewegung wird eine gewisse (religions- und kultübergreifende) Praktik, die sogenannte Zungenrede bzw. Sprachenrede, auch Glossolalie (von altgr. γλῶσσα (glôssa), „Zunge, Sprache“ und λαλέω (laleô), „sprechen, reden“) damit identifiziert. Außerhalb dieser Bewegung steht man dieser Meinung äußerst kritisch gegenüber und verbindet mit dem Reden in fremden Sprachen in erster Hinsicht die verschiedenen Zeichen aus Mk16,17. Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA Tags: Charismatische Bewegung, Dr. W. Nestvogel, Fremdsprachen, Geistestaufe, glôssa, Glossolalie, Sprachenrede, Zeichen, Zungenrede
„Diese Entscheidung verdeutlicht dem Rest der Welt, dass der deutsche Staat hier außerhalb des für westlichen Staaten üblichen Standards agiert.“ Sie sei „eine ernste Warnung“ an die Behörden, ihre Vorgehensweise zu ändern. Trotz des in Deutschland geltenden Verbots unterrichten nach Angaben der Initiative „Schulunterricht zu Hause“ zwischen 500 und 1.000 Familien ihre Kinder selbst. Idea.de
Graham A. Cole führt den Zielgedanken des Heilsplanes Gottes aus: “God’s people in God’s place under God’s rule living God’s way enjoying shalom in God’s holy and loving presence to God’s glory” Mehr…
Erziehungsbücher und Ratgeber sind keine Mangelware. Auch aus biblischer Perspektive gibt es heute empfehlenswerte Literatur, auf welche ich auch schon gelegentlich hingewiesen habe. Dieses Buch möchte ich jedoch besonders empfehlen. Nicht nur weil ich das Autorenehepaar – Jürgen und Bärbel Fischer – persönlich kenne und schätze, sondern insbesondere wegen der Praxisnähe und Alltagstauglichkeit des Buches. Auch schwierige und problematische Themenbereiche werden nicht ausgespart, sondern von der Schrift her beleuchtet. Die absolute Autorität der Schrift – auch und gerade in der Erziehung – wird betont und nicht zuletzt herausgestellt, daß durch schriftgemäße Erziehung der eigenen Kinder auch Eltern eine gottgewolle Veränderung im eigenen Leben zu erwarten haben. Zitat von der Webside des Autors: Mehr…
Gelesen auf ReformierteTheologie: “Mit diesem Beitrag eröffne ich das Projekt «Böhl 2010». Eduard Böhl, Theologieprofessor von Wien verfasste 1887 eine Dogmatik. Sie «gilt als der erste Versuch seit 1698, den reformierten Glauben, einen der beiden grossen Zweige der Reformation, in einem dogmatischen Gesamtentwurf mit biblischer Begründung darzustellen. Seitdem ist dieser Versuch nur in englischer Sprache wiederholt worden» (Thomas Schirrmacher im Vorwort der Dogmatik). Somit gilt die Dogmatik von Böhl als letzte deutschsprachige reformierte Zusammenfassung der reformierten Lehre. Kurz gesagt: ein Buch, das ein deutschsprachiger Reformierter unbedingt kennen muss.” Thomas Reiner Mehr…
Die Frage nach dem Schutz – und nach der Rettung – des Weltklimas erfährt eine vergleichsweise einzigartige öffentliche Aufmerksamkeit. Warum ist das so? [...] Da wir zudem – drittens – in unserem Westen nicht mehr unter den handlungsleitenden Drohungen eines mahnenden Gottes leben, sind unsere allgemeinen Sanktionserwartungen ohnehin wieder in die Kategorien des Naturreligiösen zurückgefallen: Nicht der Herrgott wird uns für unsere ökologischen Vergehen strafen, sondern die Allnatur selbst. Lebten wir also fortan sündig, fiele uns zuletzt der Himmel auf den Kopf. Dem gilt es selbstverständlich zu begegnen. Carlos A. Gebauer, eigentümlich frei (zum Artikel) Mehr…
Jerusalem/Bagdad (idea) – Im Irak soll die Erinnerung an das Judentum ausgelöscht werden. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“.
Danach wollen irakische Behörden die Grabstätte des alttestamentlichen Propheten Hesekiel in Al-Kifl bei Bagdad mit einer großen Moschee überbauen. Das Heiligtum, das für Juden und auch Christen eine beliebte Pilgerstätte ist, enthält zahlreiche jüdische Inschriften sowie einen Thora-Schrein. Auch als Muslime im 14. Jahrhundert in unmittelbarer Nachbarschaft ein Minarett errichteten, blieb der jüdische Charakter der Grabanlage erhalten. Jetzt wollen islamische Führer offensichtlich durchsetzen, dass sämtliche Beweise vernichtet werden, dass Juden jemals im Irak lebten. Der „Jerusalem Post“ zufolge wurden einige Inschriften des Hesekiel-Grabes schon zerstört. Auch die Gräber der Propheten Esra, Nehemia, Nahum, Jona und Daniel befinden sich im Irak.
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Öffentliche Kritik, an öffentlichen Äußerungen allgemein, insbesondere aber an Predigten oder sonstigen geistlichen Veröffentlichungen wird selten goutiert, schnell als “richten” gebrandmarkt. Belesene Geschwister verweisen auf Mt7 und warnen davor zu richten, oder auf Mt18 und fordern eine nichtöffentliche Aussprache. Im Extremfall wird sogar Ps105,15 zitiert: »Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten kein Leid!«. Ist es im engeren Rahmen z.B. der eigenen Gemeinde durchaus möglich und angebracht seine Kritik persönlich vorzubringen, wird dies schwierig bis praktisch unmöglich, wenn es sich um Personen handelt, zu denen man keinen unmittelbaren Zugang besitzt bspw. Personen des öffentlichen Lebens. Stellt öffentliche Kritik in Wort oder Schrift tatsächlich ein schriftwidriges Vorgehen dar?
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Nicht selten ist zu hören, der Gott des Alten Testaments sei ein unbarmherziger, grausamer Gott. Der Gott des Neuen Testaments dagegen ein Gott der Liebe, sogar der Feindesliebe. Dieser Vorwurf kommt nicht nur von ausgesprochenen Atheisten oder erklärten Gegnern des Christentums, nein, auch unter Christen ist diese Meinung zuweilen unterschwellig vorhanden. Man zitiert die Bergpredigt und meint dort zu lesen, daß das Alte Testament durchaus Hass auf Feinde toleriere. Kann das wirklich sein? Mehr…
KategorienAllgemein, Neu, TheoLOGIA, TheoPRAXIS Tags: AT, Bergpredigt, Christus, Einstellung, Feindesliebe, Gefühl, Haltung, Mt5:43, NT, Verhalten, Wort Gottes
Mark Dever skizziert in seinem Buch, “9 Merkmale einer gesunden Gemeinde” einleitend moderne, evangelikale Gemeindemodelle und deren Evangelisationverständnisse. Ausgehend von der reformatorisch bzw. biblischen Erkenntnis “Wo auch immer wir das Wort Gottes unverfälscht gepredigt und gehört, die Sakramente gemäß der Einsetzung Christi ausgerichtet sehen, dürfen wir nicht zweifeln, dass dort eine Kirche Gottes existiert.” (Johannes Calvin, Institutio, Buch IV.1.9.) versucht er von diesen, 9 biblische Merkmale abzuleiten. Mehr…
Einer der bekanntesten und einflussreichsten evangelikalen Prediger Londons, Martyn Lloyd-Jones beteiligte sich nicht an der Großevangelisation, welche Billy Graham 1954 in dieser Metropole durchführte. Später, 1966, kam es zu einem Gespräch zwischen beiden, bei welchem Graham Lloyd-Jones den Vorsitz eines evangelistischen Kongresses antrug. Lloyd-Jones schlug Graham einen “Handel” vor. Wenn Graham erstens auf die Unterstützung und das Sponsoring liberaler und katholischer Theologen und zweitens auf das “Invitation-System”, den “Altarruf” verzichten würde, wäre er dazu bereit. Es waren inhaltliche, geistliche Gründe die Lloyd-Jones davon Abstand nehmen ließen die Methoden Graham’s zu übernehmen. Dr. Wolfgang Nestvogel führt in zwei praktischen Vorträgen nicht nur die Gründe aus die dagegen sprechen, sondern versteht es auch hervorragend an dem historischen Beispiel Lloyd-Jones einerseits und dem Zeugnis der Schrift andererseits zu erläutern, was die Bibel unter biblischer Evangelisation versteht. Mehr…